Förderung finanzieller und sozio-ökonomischer Inklusion in Tunesien
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202320786
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Tunesien
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 6.000.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.361.447,07
- Noch verfügbar
- € 8.638.552,93
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2024 - 31.07.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.07.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Tunesische Zentralbank
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Finanzwesen
- Sektoren untergeordnet
- Erleichterung von Heimatüberweisungen von Migrantinnen und Migranten; Finanzintermediäre des formellen Sektors; Erleichterung geordneter, sicherer, regulärer und verantwortungsvoller Migration und Mobilität; Finanzsektorpolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Förderung finanzieller und sozio-ökonomischer Inklusion in Tunesien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202320786; Promotion of financial and socio-economic inclusion in Tunisia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202320786
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die Fortschritte in Tunesien zu einer besseren finanziellen Inklusion gehen langsam voran, obwohl sich die Behörden für eine bessere finanzielle und sozioökonomische Inklusion engagieren. Es fehlt in Tunesien an bedarfsorientierten und attraktiven Finanzdienstleistungen wie elektronische Geldbörse – besonders für Frauen und benachteiligte Gruppen. Gleichzeitig richten Finanzinstitute ihre Angebote nicht ausreichend auf die Bedürfnisse der benachteiligten Bevölkerung aus. Darüber hinaus mangelt es an Qualifizierungs- und Beratungsangeboten für Frauen, Jugendliche, tunesische Migrant*innen und Rückkehrer*innen, um sie sozioökonomisch effektiv einzugliedern. Es fehlt ebenso an bedarfsorientierter Qualifizierung, um Menschen den Zugang zu guten Arbeitsplätzen zu ermöglichen und damit für Rückkehrer*innen sowie potentiellen tunisischen Auswander*innen bessere Perspektiven in Tunesien zu schaffen. Ziel: Wirtschaftlich aktive und benachteiligte Menschen in Tunesien, besonders Frauen, haben einen besseren Zugang zu bedarfsgerechten finanziellen und anderen Dienstleistungen. Sie sind damit wirtschaftlich und sozial stärker integriert. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet mit Umsetzungspartnern in drei Bereichen: - Es berät die tunesische Zentralbank und ihre nachgeordneten Institutionen (OIF) dabei, ihren Strategieplan sowie die nationalen Strategien für digitale Zahlungen und finanzielle Inklusion umzusetzen. Das Sozialministerium und die Partner zu tunesischen Rückkehrer*innen werden ebenfalls unterstützt, ihre Leistungen zur Reintegration zu erweitern. Dazu optimiert das Projekt zum Beispiel organisatorische Prozesse, den Datenschutz und institutionelles Lernen. - Mit privaten Finanzdienstleistern entwickelt das Projekt Dienstleistungen und passt diese an die Zielgruppen an. Es unterstützt Finanzinstitutionen, damit sie innovative Produkte wie für Rücküberweisungen partizipativ, zum Beispiel mit Einbeziehen der tunesischen Diaspora entwickeln können. Finanziell und beratend unterstützt das Projekt die Gründung von einem neuen Berufsbildungszentrum der Tunesischen Stiftung für Entwicklung. - Mit Qualifizierungs- und Beratungsprogrammen fördert das Projekt ferner, dass Bürger*innen, besonders Frauen sowie tunesische Rückkehrer*innen, berufliche und finanzielle Kompetenzen erwerben und Netzwerke aufbauen.