Förderung der wirtschaftlichen Transformation

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202320851
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Irak
Finanzierungsvolumen
€ 15.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 6.835.267,96
Noch verfügbar
€ 8.164.732,04
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2024 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
01.01.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Planning
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Geschäftspolitik und -verwaltung; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Förderung der wirtschaftlichen Transformation (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202320851; Strengthening Economic Transformation (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202320851
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die irakische Wirtschaft weist eine hohe Abhängigkeit von Ölexporten auf, wodurch sie anfällig für Ölpreisschwankungen ist. Hinzu kommt, dass die öffentliche Verwaltung stark subventioniert und überbesetzt ist und bereits jetzt rund 38 % der Arbeitskräfte des Landes beschäftigt. Gleichzeitig wird die Entwicklung des Privatsektors durch ungünstige Rahmenbedingungen behindert. Die Ursache dafür sind veraltete Rechtsvorschriften, ein unzureichender Zugang zu Finanzmitteln und die schlecht entwickelte Infrastruktur. Infolgedessen gibt es nicht genügend Beschäftigung für die von Jahr zu Jahr steigende Anzahl an jungen Menschen, die in den Arbeitsmarkt eintreten. Zwar will die Regierung die Wirtschaft diversifizieren und die Beschäftigungsaussichten im Privatsektor verbessern, doch behindern die fehlenden Rahmenbedingungen die dafür notwendigen Reformen. Darüber hinaus verschärft der Klimawandel die Situation und stellt eine Bedrohung für die soziale und wirtschaftliche Stabilität des Landes dar. Ziel: Die irakische Regierung hat die politischen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige wirtschaftliche Transformation erfolgreich verbessert und die Rolle des Privatsektors deutlich gestärkt. Vorgehensweise: Zu den wichtigsten Maßnahmen des Projekts gehören: - die Unterstützung der irakischen Regierung bei der Entwicklung und Umsetzung von evidenzbasierten Reformen zur Herbeiführung einer nachhaltigen Transformation der Wirtschaft. Das Ziel besteht darin, politische Maßnahmen besser auf empirische Daten und die Bedürfnisse des Privatsektors abzustimmen, - die Zusammenarbeit mit Kammern und Verbänden, um Kleinst-, Klein- und mittelgroßen Unternehmen einen besseren Zugang zu nachhaltigen Unternehmensentwicklungsleistungen zu verschaffen, - die Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen bei der Gestaltung der Arbeitsmarktpolitik und der Erbringung von Arbeitsvermittlungsleistungen.