Berufliche Bildung im Jemen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202320877
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Jemen
Finanzierungsvolumen
€ 2.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 591.243,09
Noch verfügbar
€ 1.408.756,91
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2025 - 31.03.2026 (geplant)
Startdatum
01.04.2025
Geplantes Enddatum
31.03.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ohne politischen Träger - Direkt mit Bevölkerung oder Nichtregierungsorganisationen
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Bildung allgemein
Sektoren untergeordnet
Bildungspolitik und Verwaltung im Bildungswesen; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Vocational training in Yemen (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202320877
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der seit 2014 andauernde bewaffnete Konflikt hat im Jemen zu einer gravierenden wirtschaftlichen und politischen Krise geführt. Durch die anhaltende Rezession kann der Arbeitsmarkt junge Menschen, die jedes Jahr in den Arbeitsmarkt eintreten, nicht mehr aufnehmen. Ein Viertel der jungen Erwachsenen ist arbeitslos. Es fehlt an grundlegenden Qualifikationen und praxisnahen Kompetenzen. Das Berufsbildungssystem ist defizitär und unterfinanziert und die Ausstattung und Einrichtung der Berufsschulen ist veraltet oder nicht vorhanden. Lehrkräfte verfügen über hinfälliges Fach- und Didaktikwissen, während Lehrmethoden und -inhalte überholt und praxisfern sind. Überdies erhalten die Lehrkräfte unregelmäßiges oder gar kein Gehalt. Ziel: Die regionalen Berufsschulverwaltungen können durch Weiterbildung und Beratung ihr Mandat als Aufsichtsbehörde besser ausüben, und Berufsschulen setzen Kurzkurse um, die auf die Bedarfe des Arbeitsmarkts abgestimmt sind. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet in den folgenden Schwerpunkten: - Es bezieht die Privatwirtschaft über Dialogformate systematisch in die Berufsausbildung ein. Darüber erkennt es Bedarfe des Arbeitsmarktes und kann die Ausbildungen besser darauf ausrichten. - Es bietet Kurzkurse an, die sich an den Bedarfen des Arbeitsmarktes orientieren und technische Fertigkeiten, Softskills und unternehmerischen Fähigkeiten vermitteln. - Es stellt die notwendige Infrastruktur und Ausstattung für die Kurzkurse zur Verfügung. - Es schult Mitarbeiter*innen der regionalen Berufsschulverwaltungen unter anderem zu gendersensiblem Schulmanagement und Budget- und Finanzplanung. - Es schult Schulleiter*innen der Berufsschulen dazu, wie sie ihre Funktion effektiver und gendersensibler ausüben können. - Es bildet Lehrkräfte fachdidaktisch und fachpraktisch fort.