Beschäftigungsförderung im Libanon
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202320901
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Libanon
- Finanzierungsvolumen
- € 3.115.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.141.410,81
- Noch verfügbar
- € 1.973.589,19
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.09.2024 - 31.08.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.09.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.08.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Social Affairs
- Sektoren übergeordnet
- Sekundarbildung; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung; Berufliche Bildung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Employment Promotion in Lebanon (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202320901; Beschäftigungsförderung im Libanon (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202320901
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Seit 2019 befindet sich Libanon inmitten einer schweren finanziellen, wirtschaftlichen und (geld)politischen Krise, die zu hoher Arbeitslosigkeit geführt hat. Besonders betroffen sind junge Menschen, Frauen und Menschen mit Behinderung. Zugleich sehen sich Kleinst-, Klein- und mittlere Unternehmen (KKMU), die das Rückgrat der libanesischen Wirtschaft bilden, durch Schäden an ihren Betriebsgebäuden, knappe Finanzmittel und betriebliche Engpässe existenziellen Bedrohungen ausgesetzt, die die Arbeitsplätze ihrer Beschäftigten gefährden. Andererseits gelingt es Unternehmen trotz der hohen Arbeitslosenquote teilweise nur schwer, offene Stellen zu besetzen. Dies liegt häufig daran, dass es an Fachkräften mangelt oder dass es nicht gelingt, die Einstellungsanforderungen wirksam zu formulieren und geeignete Bewerber*innen zu gewinnen. Ziel: Junge Erwachsene, Frauen und Menschen mit Behinderung sind auf dem libanesischen Arbeitsmarkt besser aufgestellt, weil sie durch Träger von Beschäftigungsförderungsmaßnahmen unterstützt werden. Vorgehensweise: Das Projekt hat zum Ziel, bessere Bedingungen auf dem libanesischen Arbeitsmarkt zu schaffen, und setzt dabei darauf, -die Zusammenarbeit zwischen libanesischen Trägern von Beschäftigungsförderungsmaßnahmen zu verbessern, um eine wirksamere Koordinierung integrierter, nachfrageorientierter und genderresponsiver Leistungen zu ermöglichen, -die Kohärenz von Arbeitskräfteangebot und -nachfrage durch gezielte Qualifikationsmaßnahmen zu verbessern, um die technischen und transversalen Fertigkeiten von jungen Menschen, Frauen und Menschen mit Behinderung auszubauen, -KKMUs bei der Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden zu unterstützen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu fördern und ihre Fähigkeit zu verbessern, inmitten der Krisen in Libanon Arbeitsplätze zu schaffen oder zu erhalten.