Verbesserung der Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards in der pakistanischen Textilindustrie II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202320943
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Pakistan
Finanzierungsvolumen
€ 4.295.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.799.521,09
Noch verfügbar
€ 1.495.478,91
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2024 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
01.01.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Commerce
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Privatwirtschaftliche und andere Dienste; Handelspolitik und -regeln/handelsbezogene Anpassungsmaßnahmen
Sektoren untergeordnet
Arbeitnehmerrechte; Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln; Handelspolitik und -verwaltung; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Verbesserung der Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards in der pakistanischen Textilindustrie II (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202320943; Promoting sustainability in Pakistan’s textile industry (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202320943
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Textil- und Modeindustrie Pakistans spielt eine zentrale Rolle in der Wirtschaft des Landes. Mit einem Exportvolumen von rund 18,6 Milliarden US-Dollar macht sie etwa 60 Prozent der Gesamtexporte und 8,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Damit ist Pakistan einer der größten Exporteure von Textil- und Modeartikeln weltweit, wobei die Europäische Union (EU) als wichtigster Markt gilt. Trotz der Beschäftigung von etwa 15 Millionen Menschen, sind die Arbeitsbedingungen in dieser Branche nach wie vor prekär. Fortwährend werden Menschenrechtsverletzungen sowie soziale und ökologische Standards missachtet. Umweltprobleme wie Klimagasemissionen, schädliche Luftverschmutzung sowie die unkontrollierte Entsorgung von gefährlichen Abfällen und Abwässern sind ebenso Herausforderungen, denen dringend begegnet werden muss. Ziel: Die Textil- und Modeindustrie in Pakistan produziert nachhaltig und hält Arbeitsstandards ein. Dadurch steigt die Produktivität, die Wettbewerbsfähigkeit sowie die ökonomische Widerstandsfähigkeit. Vorgehensweise: Das Vorhaben verfolgt einen methodischen Ansatz, der die wechselseitige Beziehung zwischen sozialer, ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit nutzt. Jedes Handlungsfeld umfasst daher Maßnahmen zu allen drei Nachhaltigkeitsbereichen. Handlungsfeld 1 verbessert die Kooperation von staatlichen und privaten Akteuren, um die Nachhaltigkeit in der Produktion in der Textil- und Modeindustrie zu fördern. Handlungsfeld 2 unterstützt die Marktfähigkeit lokaler Dienstleistungsunternehmen der pakistanischen Textil- und Modeindustrie im Bereich der nachhaltigen Produktion. Handlungsfeld 3 fördert die Managementkompetenzen von Textil- und Modeproduzierenden im Einklang mit den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft, um weniger Abfall zu produzieren und Produkte besser wiederzuverwenden – basierend auf den Vorgaben des Maßnahmenpakets „Green Deal der EU.