Risikomanagement-Büro

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321008
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Palästinensische Gebiete
Finanzierungsvolumen
€ 3.600.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.031.184,21
Noch verfügbar
€ 1.568.815,79
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.07.2024 - 30.06.2026 (geplant)
Startdatum
01.07.2024
Geplantes Enddatum
30.06.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Kein politischer Träger
Sektoren übergeordnet
Nicht zuordenbare Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Nicht spezifizierte Sektoren
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Risk Management Office (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321008
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) arbeitet in fragilen und von Konflikt und Gewalt betroffenen Ländern und Regionen. Diese sind durch instabile politisch-ökonomische Strukturen, Gebietskonflikte, schlechte Infrastruktur und hierdurch hervorgerufene Risiken wie eingeschränkte Bewegungsfreiheit und unvorhersehbare Gegebenheiten gekennzeichnet. Gerade hier ist Auftraggeber*innen und durchführenden Organisationen wichtig, die Sicherheitsrisiken professionell zu steuern, um ihrer Fürsorgepflicht nachzukommen. Damit können sie bestehende und potenzielle Sicherheitsrisiken für das Personal minimieren. Ziel: Das Risikomanagementbüro (RMO) minimiert akute und potenzielle Sicherheitsrisiken, um Vorhaben der deutschen EZ umzusetzen. Vorgehensweise: Das RMO stellt sicherheitsrelevante Informationen bereit. Damit unterstützt es die Landesdirektor*innen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und die Vorhaben der deutschen Entwicklungszusammenarbeit darin, fundierte, strategische sowie risikomindernde Entscheidungen zu treffen. Es setzt die GIZ-Mindestsicherheitsstandards in allen Gebieten um, in denen Projekt realisiert werden. Somit trägt das RMO dazu bei, dass die Voraussetzungen für deutsche EZ-Vorhaben und die Sicherheit der Mitarbeiter*innen gegeben sind. Das RMO schafft auch die Voraussetzungen für ein kontextangepasstes Notfall- und Krisenmanagement. Dafür stellt es unter anderem die Kommunikationsinfrastruktur sicher, bereitet Notfall- und Krisenreaktionspläne vor und aktualisiert diese. Außerdem schult es Mitarbeiter*innen mit Beratung, Sicherheitsunterweisungen, Simulationen und Übungen. Durch ein sicherheitsorientiertes System, um den Fuhrpark, Fahrerlaubnisse und Geschäftsreisen zu organisieren, unterstützt das RMO dabei, Sicherheitsrisiken bei Fahrten in den Palästinensischen Gebieten zu minimieren.