Bedarfsorientierte Berufsbildung (DoTVET)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321024
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Palästinensische Gebiete
Finanzierungsvolumen
€ 8.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.627.375,77
Noch verfügbar
€ 5.372.624,23
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.03.2024 - 28.02.2027 (geplant)
Startdatum
01.03.2024
Geplantes Enddatum
28.02.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
National TVET Commission
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung
Sektoren untergeordnet
Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Bedarfsorientierte Berufsbildung (DoTVET) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321024; Demand Oriented Vocational Training in the Palestinian Territories (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321024
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In den palästinensischen Gebieten herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig finden Unternehmen oft keine qualifizierten Arbeitskräfte. Das liegt laut der Wirtschaft daran, dass das Berufsbildungssystem die Auszubildenden nicht ausreichend auf die Arbeitswelt vorbereitet. Das Berufsbildungssystem ist stark zergliedert. Daher hat die Berufsbildungskommission (NTC) wenig fundierte Erkenntnisse, um das System zu steuern. Ziel: Das Berufsbildungssystem wird stärker evidenzbasiert und am Bedarf der Wirtschaft ausgerichtet. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet mit der NTC, Bildungseinrichtungen und der Wirtschaft zusammen, um die berufliche Bildung weiterzuentwickeln. Dabei orientiert es sich an der Nachfrage der Unternehmen und der Auszubildenden. Es erleichtert jungen Menschen, für die Arbeitswelt gerüstet zu sein. Hierfür ist es in drei Handlungsfeldern aktiv: 1. Das Berufsbildungssystem fundiert steuern Das Projekt fördert die NTC speziell darin, ihre Datengrundlage auszubauen, zum Beispiel durch die Koordination mit der Statistikbehörde. Die NTC kann damit in ihrer Berufsbildungsstrategie zum Beispiel besser Bedarfe der Wirtschaft, Geschlechtergerechtigkeit und Zukunftsthemen wie erneuerbare Energien berücksichtigen. 2. Qualität durch Standards verbessern Das Projekt verbessert die Struktur in der beruflichen Bildung, indem es mit der NTC Standards weiterentwickelt. Dazu gehört ein nationaler Qualifikationsrahmen. Damit erlangen Unternehmen ein besseres Verständnis der Qualifikationen von Auszubildenden und diese können einfacher zwischen Bildungsbereichen wechseln. Zudem unterstützt das Projekt die Aus- und Weiterbildung von Berufsbildungspersonal. 3. Modelle für kooperative Ausbildung Das Projekt fördert ausgewählte Institutionen der Berufsbildung darin, dass sie Modelle für eine gute Kooperation mit der Privatwirtschaft werden. Die Modelle sollen weiteren Institutionen als Vorbild dienen und somit das gesamte Berufsbildungssystem verbessern.