Förderung der Kreislaufwirtschaft in Lateinamerika und der Karibik
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202321164
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Amerika
- Finanzierungsvolumen
- € 4.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 2.445.947,72
- Noch verfügbar
- € 1.554.052,28
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.07.2024 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.07.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Economic Commission for Latin America and the Caribbean (ECLAC)
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Abfallwirtschaft und -entsorgung; Umweltpolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Förderung der Kreislaufwirtschaft in Lateinamerika und der Karibik (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321164; Promoting Circular Economy in Latinamerica and the Carribean (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321164
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die wirtschaftliche Entwicklung in Lateinamerika und der Karibik ist geprägt vom Rohstoffabbau, der Agrarindustrie sowie deren Export. Dies belastet Bevölkerung und Umwelt. Global steigt der Ressourcenbedarf und damit die Nachfrage nach sozialverträglichen und umweltfreundlichen Entwicklungsmodellen. Bisher werden in der Region weniger als ein Prozent der in der lokalen Wirtschaft verbrauchten Materialien wiederverwendet oder recycelt. Vorreiter wie Brasilien, Chile, Kolumbien, Peru und Uruguay verfügen zwar über nationale Aktionspläne oder Strategien für eine Kreislaufwirtschaft (KLW), es fehlt jedoch an Kompetenzen, Wissen und Daten, um integrale KLW-Strategien zu entwickeln. Ziel: Die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (Comisión Económica para América Latina y el Caribe, CEPAL) und ausgewählte Mitgliedsländer verfügen über technische und institutionelle Voraussetzungen, um inklusive, klima- und ressourcenschonende KLW-Modelle erfolgreich umzusetzen. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt die CEPAL dabei, seine Mitgliedsländer hin zu einer zirkulären Wirtschaft zu begleiten und KLW-Strategien bedarfsgerecht umzusetzen. Ebenso berät die CEPAL bei der Definition von Messgrößen und dem Monitoring, um ökologische, soziale und ökonomische Aspekte in den Strategien zu berücksichtigen. Das Vorhaben erweitert zudem Wissen über Finanzierungs-, Anreiz- und regulatorische Instrumente. Schließlich tauschen sich Akteure aus öffentlichen Institutionen und der Privatwirtschaft zu inklusiven, klima- und ressourcenschonenden KLW-Lösungen ausgewählter Wertschöpfungsketten und produktiven Clustern aus. Letzteres vernetzt Unternehmen international und intraregional.