Produktive, ökologische und sozial gerechte Wirtschaftstransformation

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321172
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Amerika
Finanzierungsvolumen
€ 4.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.635.037,68
Noch verfügbar
€ 1.364.962,32
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
06.02.2024 - 31.03.2027 (geplant)
Startdatum
06.02.2024
Geplantes Enddatum
31.03.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Economic Commission for Latin America and the Caribbean (ECLAC)
Sektoren übergeordnet
Industrie; Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Makroökonomische Politik; Industriepolitik und -verwaltung; Soziale Sicherung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Produktive, ökologische und sozial gerechte Wirtschaftstransformation (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321172; Productive, ecological and social just economic transformation in LAC (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321172
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Länder Lateinamerikas und der Karibik (LAK) exportieren seit Jahrzehnten Rohstoffe in großem Umfang. Allerdings werden hierdurch keine signifikanten Gewinne in der Region generiert. Die Produktivität stagniert, vor allem in ländlichen Gebieten. Die nationalen Wirtschaften sind zudem stark zergliedert und geografisch kaum verflochten. Steuereinnahmen in der Region liegen unter dem internationalen Vergleich. Armut und Ungleichheiten in LAK sind eng mit mangelndem sozialem Schutz, Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und staatlich nicht erfassten Jobs verbunden. Frauen leiden dabei überproportional unter fehlendem Sozialschutz. Es braucht daher Ansätze, um die Wirtschaftsleistung systematisch, sozial, geschlechtergerecht sowie ökologisch voranzutreiben. In der LAK-Region fehlt jedoch für deren Umsetzung praktisches, fachlich-methodisches Wissen und regionale Kooperation. Hier setzt die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (Comisión Económica para América Latina y el Caribe, CEPAL) mit Unterstützung des Vorhabens an. Ziel: Öffentliche Handlungsträger*innen der CEPAL-Mitgliedsstaaten sind in der Lage, ihre Haushalts-, Sozial- und Industriepolitik auf eine produktive, ökologische und sozial gerechte Wirtschaft auszurichten. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt die CEPAL finanziell und fachlich dabei, regionale Austauschformate zu gestalten, Studien zu erstellen und Schulungen in den Bereichen Sozialpolitik, Industriepolitik und Fiskalpolitik anzubieten. Nutznießer sind hier hauptsächlich staatliche Institutionen der Mitgliedsländer. Das soll den Wandel zu einer produktiven, ökologischen und sozial gerechten Wirtschaft vorantreiben.