Rohstoffe für eine Just Transition

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321180
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Amerika
Finanzierungsvolumen
€ 7.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 3.000.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 107.436,95
Noch verfügbar
€ 6.892.563,05
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
27.05.2025 - 31.05.2028 (geplant)
Startdatum
27.05.2025
Geplantes Enddatum
31.05.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Economic Commission for Latin America and the Caribbean (ECLAC)
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Bodenschätze und Bergbau; Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Bodenschätze/ Bergbaupolitik und -verwaltung; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Umweltpolitik und -verwaltung; Verwaltung der öffentlichen Finanzen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Raw Materials for a Just Transition in LAC (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321180; Rohstoffe für eine Just Transition (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321180
Aktuelle Datenversion vom
26.08.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Für die Energiewende braucht es Mineralien wie Lithium und Kupfer, um erneuerbare Energien zu erzeugen und zu speichern. Viele der Mineralien sind in Lateinamerika reichlich vorhanden. Der Bergbau kann dort somit einen Beitrag zum Wirtschaftswachstum und der Entwicklung leisten. Gleichzeitig kann er sich aber auch negativ sozial und ökologisch auswirken. Die Länder müssen daher die Umweltgesetze umsetzen und eine Aufsicht einrichten. Zudem ist es notwendig, dass sie die Transparenz zu Steuern erhöhen, die Verwaltung ihrer Einnahmen verbessern, soziale Konflikte in Bergbauregionen verringern und lokale Interessenvertreter*innen an Entscheidungen beteiligen. Ziel: Mineralien in Lateinamerika und der Karibik (LAK) werden im Sinne einer Just Transition, also einem sozial und ökologisch gerechten Wirtschaftswandel, abgebaut. Vorgehensweise: Das Vorhaben berät Regierungen durch die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (Comisión Económica para América Latina y el Caribe, CEPAL): Es arbeitet mit den Regierungen daran, die Bergbauindustrie mit der lokalen Wirtschaft zu verknüpfen, um Technologietransfer zu fördern. Es optimiert Steuersysteme, so dass diese Einnahmen generieren. Zudem unterstützt es die Zivilgesellschaft, effiziente Steuerausgaben zu überwachen, um Entwicklung in Bergbauregionen auszubauen. Es realisiert Schulungen für Umweltbehörden, um den Bergbau besser zu regulieren und zu beaufsichtigen. Es fördert partizipative Prozesse, die die Gleichstellung der Geschlechter und die Vertretung der indigenen Einwohner*innen berücksichtigen. Es entwickelt Aus- und Fortbildungen, die künftige Minenarbeiter*innen und Zulieferer schulen. Das Projekt unterstützt, dass mineralienproduzierende Länder bewährte Verfahren austauschen. Es realisiert auch Pilotprojekte in Bergbauregionen, um neue Ansätze zu testen. Die Lehren fließen in die regionalen Diskussionen ein.