Unterstützung der Dezentralisierungsreform in der Ukraine (UDU U-LEAD with Europe Phase III)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321222
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ukraine
Finanzierungsvolumen
€ 59.850.436,46
Kofinanzierter Betrag
€ 41.850.436,46
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.724.484,43
Noch verfügbar
€ 57.125.952,03
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2025 - 30.06.2028 (geplant)
Startdatum
01.01.2025
Geplantes Enddatum
30.06.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Entwicklung von Gemeinden und Territorien der Ukraine
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Unterstützung der Dezentralisierungsreform in der Ukraine (UDU U-LEAD with Europe Phase III) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321222; Support to the Decentralisation in the context of reconstruction and EU integration in Ukraine (UDU U-LEAD with Europ - Phase III) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321222
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Seit 2016 wurde ukrainischen Kommunen neue politische und finanzielle Verantwortung übertragen, denn nach Beginn des russischen Angriffskriegs mussten diese neue Aufgaben übernehmen. Eine besondere Herausforderung dabei ist die Arbeit in einer von Krieg geprägten Umgebung im Ausnahmezustand. Dies bringt operative Einschränkungen mit sich, darunter geringere lokale Einkünfte und stark reduziertes Personal. Die Kommunen spielen eine wichtige Rolle dabei, politische und soziale Systeme der Ukraine resilienter zu machen. Sie sind unabdingbar für die örtlichen Bemühungen eines Wiederaufbaus. Zudem müssen die Kommunen die Dezentralisierung voranbringen und sich an die Anforderung des Beitritts zur Europäischen Union (EU) vorbereiten. Dafür sind eine aktive Teilnahme und Unterstützung auf lokaler Ebene erforderlich. Zum Gelingen müssen außerdem die notwendigen Reformen umgesetzt werden, die ihrerseits fundierte politische und rechtliche Beratung – auch in Bezug auf den EU-Beitritt – erfordern. Ziel: Die Akteure auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene nehmen ihre Aufgaben in Bezug auf die weitere Dezentralisierung, den Wiederaufbau und den EU-Beitritt zunehmend effizienter wahr. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt die Ukraine auf Ihrem Weg zur EU-Mitgliedschaft. Das Projekt wirkt in folgenden Bereichen: Reform: Rechtsberatung für die ukrainische Regierung bereitstellen, um die Dezentralisierungsreform voranzubringen und die Regionalpolitik an den EU-Besitzstand anzugleichen. Recovery: Die Kapazitäten der Kommunalbeamt*innen stärken, um für eine starke lokale Selbstverwaltung im Kontext des ukrainischen EU-Beitritts zu sorgen. Reconstruction: Die kommunalen Verwaltungseinrichtungen dabei unterstützen, regionale und lokale Entwicklungspolitik sowie Pläne zum Wiederaufbau mit Blick auf den EU-Beitritt umzusetzen. Städtepartnerschaften zwischen der Ukraine und der EU mithilfe von „Bridges of Trust fördern.