Energieeffizienz und Erneuerbare Energien für Moldau
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202321230
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Moldau, Republik
- Finanzierungsvolumen
- € 26.280.800,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 19.280.800,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 2.775.252,33
- Noch verfügbar
- € 23.505.547,67
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2023 - 31.10.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.11.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.10.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Energy
- Sektoren übergeordnet
- Energieerzeugung, erneuerbare Quellen; Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Energieeinsparung und Effizienz (Nachfrageseite); Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Energy Efficiency and Renewable Energies for Moldova (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321230; Energieeffizienz und Erneuerbare Energien für Moldau (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321230
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Moldau ist auf Strom-, Gas- und Ölimporte aus dem Ausland angewiesen. Die Energiekrise infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine trifft das Land deshalb besonders: Rund 60 Prozent der Bevölkerung leidet aufgrund der gestiegenen Strom- und Heizkosten unter energiebedingter Armut. Moldau ist besonders herausgefordert, Gebäude energieeffizienter zu gestalten. Diese sind für mehr als die Hälfte des Energieverbrauchs verantwortlich, da viele Häuser keine ausreichende Wärmedämmung haben. Als Beitrittskandidat der Europäischen Union (EU) ist Moldau jedoch verpflichtet, die EU-Gebäuderichtlinie umzusetzen und somit öffentliche sowie private Gebäuden umfangreich zu sanieren. Ziel: Moldau hat bessere Strukturen und Förderprogramme, um seinen Gebäudebestand energieeffizienter zu gestalten. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt das moldauische Energieministerium und das Nationale Zentrum für Nachhaltige Energie. Ein Fokus liegt darauf, den staatlichen Energieeffizienzfonds für Wohngebäude und das Förderprogramm für stromsparende Haushaltsgeräte umzusetzen. Fachkräfte und Expert*innen des Projekts verstärken hierbei die Behörden personell. Ergänzend begleitet ein landesweites Energieeffizienz-Lernnetzwerk (LEEN) kommunale Verantwortliche dabei, bankfähige Gebäudeprojekte zu planen und umzusetzen. Das Projekt entwickelt außerdem neue Verfahren, um Gebäude energetisch zu bewerten und zu sanieren. Diese testet es mit Pilotvorhaben, die die norwegische Regierung, Dänemark und die EU finanzieren. Kommunikationskampagnen und Veranstaltungen informieren Haus- und Wohnungseigentümer*innen über kosteneffizientes Bauen und Sanieren. Lokale Expert*innen des Projekts begleiten zudem die Eigentümer*innen bei technischen, rechtlichen und finanziellen Prozessen. Zudem fördert das Vorhaben den internationalen Austausch und Kooperation durch Studienreisen, Veranstaltungen zwischen Expert*innen und eine Verwaltungspartnerschaft mit deutschen Energiebehörden.