Gute finanzielle Regierungsführung in Georgien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321289
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Georgien
Finanzierungsvolumen
€ 5.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.893.503,48
Noch verfügbar
€ 2.606.496,52
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2023 - 31.03.2027 (geplant)
Startdatum
01.04.2023
Geplantes Enddatum
31.03.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Finance
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Mobilisierung von Eigeneinnahmen; Verwaltung der öffentlichen Finanzen; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Gute finanzielle Regierungsführung in Georgien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321289; Good Financial Governance in Georgia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321289
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Bundesregierung unterstützt seit 2005 Reformen für gute Regierungsführung im Südkaukasus – zum Beispiel zu öffentlichen Finanzen. Die übergeordneten strategischen Dokumente dafür sind unter anderem: - das Assoziierungsabkommen der Europäischen Union, das enge wirtschaftliche Kooperation unterstützt, - die Dezentralisierungsstrategie 2020 bis 2025, die dezentrale Regierungsführung ausbauen soll, - die Reformstrategie des öffentlichen Finanzmanagements sowie - nationale und lokale Aktionspläne zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Obwohl sich die öffentliche Finanzverwaltung in Georgien positiv entwickelt hat, bleiben weiterhin einige Herausforderungen. So planen und setzen die georgischen Gemeinden ihre Haushalte noch nicht ausreichend ergebnisorientiert, geschlechtersensibel und mit Beteiligung der Bürger*innen um. Zudem sind die kommunalen Haushalte nicht ausreichend an die Sustainable Development Goals (SDGs) der Agenda 2030 gekoppelt. Ziel: Die acht georgischen Pilotkommunen planen und realisieren ihre Finanzhaushalte ergebnisorientierter, geschlechtersensibler und demokratischer. Vorgehensweise: Das Vorhaben fördert die Optimierung der rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen für gute Haushaltsführung in Georgien. Zudem unterstützt es das Land dabei, die öffentliche Finanzverwaltung in den Städten und Gemeinden zu verbessern sowie Kompetenzen in öffentlichen Stellen auszubauen. In den georgischen Kommunen fördert das Vorhaben eine ergebnisorientierte, partizipative, geschlechtersensible und demokratische Entscheidungskultur. Erfahrungen und bewährte Praktiken aus den Pilotkommunen tauscht es durch regelmäßige Treffen, Beratungen und Studien mit der Zentralregierung aus, um gute Praktiken auszuweiten. Dies trägt zur finanziellen Dezentralisierung bei.