Integrierte Kommunalentwicklung in Armenien (DEZA-KoFi)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321313
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Armenien
Finanzierungsvolumen
€ 5.463.158,00
Kofinanzierter Betrag
€ 1.263.158,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.417.107,12
Noch verfügbar
€ 3.046.050,88
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2024 - 31.03.2027 (geplant)
Startdatum
01.04.2024
Geplantes Enddatum
31.03.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Territoriale Verwaltung und Infrastruktur
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Integrierte Kommunalentwicklung in Armenien (DEZA-KoFi) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321313; Integrated Municipal Development in Armenia (DEZA-KoFi) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321313
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Durch eine Gemeindegebietsreform wurde die Anzahl der armenischen Gemeinden reduziert und deren Handlungsmöglichkeiten verbessert. Insgesamt sind die Gemeinden jedoch von starken wirtschaftlichen und sozialen Unterschieden untereinander gekennzeichnet. Vielen von ihnen sind von staatlicher Förderung abhängig, da sie meist über sehr geringe Eigeneinnahmen verfügen. Zudem erbringen sie kommunale Dienstleistungen wie etwa die Müllentsorgung, die Wasserversorgung sowie die Abwasserentsorgung, in oft nicht ausreichender Qualität. Die ungenügende Leistungsfähigkeit armenischer Gemeinden hinsichtlich bedarfsgerechter Dienstleistungen, inklusiver Bürger*innenbeteiligung und lokaler Wirtschaftsförderung ist eine Herausforderung für die langfristige Entwicklung der Gemeinden und ein Risiko für den sozialen Zusammenhalt. Ziel: Die lokale Selbstverwaltung ist unterstützt, Kommunen erbringen Dienstleistungen besser und die lokale Wirtschaftsentwicklung ist gefördert. Dadurch entwickeln sich ausgewählte armenische Gemeinden effektiver, effizienter und bürger*innenorientierter. Vorgehensweise: Zusammen mit dem Ministerium für Territoriale Verwaltung und Infrastruktur (Ministry of Territorial Administration and Infrastructure, MTAI), welches die Federführung für die Politikgestaltung zur Dezentralisierung und kommunalen Selbstverwaltung hat, unterstützt das Vorhaben: - die nationalen strategischen und regulatorischen Bedingungen für eine integrierte Kommunalentwicklung zu verbessern, etwa durch mehr Dezentralisierung, - institutionelle Kapazitäten ausgewählter Gemeinden für bürger*innenorientierte Steuerung und Kommunalverwaltung auszubauen, beispielsweise durch angepasste Planungs- und Haushaltsprozesse, - kommunale Dienstleistungen in ausgewählten Gemeinden besser zu erbringen und das Vertrauen der Bevölkerung in kommunale und staatliche Institutionen zu fördern, - Voraussetzungen für lokale Wirtschaftsentwicklung zu verbessern.