Privatwirtschaftsentwicklung und Berufsbildung in Armenien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321321
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Armenien
Finanzierungsvolumen
€ 10.862.895,00
Kofinanzierter Betrag
€ 4.769.830,46
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.625.477,40
Noch verfügbar
€ 7.237.417,60
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2024 - 30.09.2028 (geplant)
Startdatum
01.04.2024
Geplantes Enddatum
30.09.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Wirtschaftsministerium Armeniens
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung
Sektoren untergeordnet
Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Privatwirtschaftsentwicklung und Berufsbildung in Armenien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321321; Private sector development and Vocational Educational Training in Armenia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321321
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die armenische Wirtschaft steht vor mehreren Herausforderungen, die sie am Wandel hin zu einer grünen und widerstandsfähigen Wirtschaft hindern. Dazu gehören: - der Umbruch der armenischen Wirtschaft von einem planwirtschaftlichen, zentral gesteuerten Modell hin zu einem liberalen Wirtschaftsmodell, - die hohe Armutsgefährdung Jugendlicher, da mehr als ein Viertel von ihnen nicht in Ausbildung, Beschäftigung oder Weiterbildung ist, - wenig Frauen in Führungspositionen und männerdomminierten Branchen, - der Mangel an Unterstützung für grüne und digitale Innovationen sowie für kleine und mittlere Unternehmen und Start-ups, - die große Diskrepanz zwischen dem Qualifizierungsangebot und der -nachfrage, - die Auswanderung qualifizierter junger Menschen, - die Gebietsstreitigkeiten mit Aserbaidschan und - die Anhängigkeit von Russland als bisher bedeutendster Markt für armenische Exporte bei gleichzeitig mangelnder Vielfalt der Wirtschaftsexporte. Ziel: Armenien kann seine Potenziale für einen Wandel hin zu einer zukunftsorientierten Wirtschaft in ausgewählten Branchen besser nutzen. Vorgehensweise: Das Projekt: - schärft das Bewusstsein für die Transformation hin zu einer zukunftsorientierten Wirtschaft - fördert grüne und digitale Kompetenzen in der Berufsbildung - erweitert das Angebot an zukunftsorientierten Aus- und Weiterbildungen, um Auszubildende und Arbeitskräfte besser zu qualifizieren, vor allem zu ressourcenschonender Wirtschaft und digitalen Instrumenten - passt das Innovationsökosystem auf die Bedarfe einer zukunftsorientierten armenischen Wirtschaft an und berücksichtigt dabei Unternehmerinnen sowie grüne oder langfristige Geschäftsmodelle Dabei arbeitet das Projekt mit dem armenischen Wirtschaftsministerium (Ministry of Economy, MoE), dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Sport (Ministry of Education, Science, Culture and Sport, ESCS) sowie nachgelagerten Einrichtungen wie dem Tourismuskomitee, dem Nationalen Zentrum zur Entwicklung der Berufsbildung und dem Nationalen Qualifizierungsfonds.