Nachhaltige Energie für klimaresiliente Entwicklung von Gemeinden in Armenien
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202321339
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Armenien
- Finanzierungsvolumen
- € 12.300.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 6.200.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.570.747,38
- Noch verfügbar
- € 10.729.252,62
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 30.04.2024 - 30.04.2027 (geplant)
- Startdatum
- 30.04.2024
- Geplantes Enddatum
- 30.04.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministerium für Territoriale Verwaltung und Infrastruktur
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Energieerzeugung, erneuerbare Quellen; Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Energieeinsparung und Effizienz (Nachfrageseite); Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Sustainable Energy for climate resilient municipal development in Armenia (SE4Resilience) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321339; Nachhaltige Energie für klimaresiliente Entwicklung von Gemeinden in Armenien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321339
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Viele armenische Gemeinden stehen vor energetischen Herausforderungen. Diese betreffen die Bereitstellung von öffentlichen Dienstleistungen, Heizkosten von Kindergärten, Kultur- und anderen öffentlichen Einrichtungen, die Straßenbeleuchtung sowie das Management von Trink- und Abwasser. Hohe Energiepreise durch v.a. importierte Energieträger wie Gas, Öl und Kohle oder Nuklearstrom belasten kleine Unternehmen und arme Haushalte. Letztere nutzen teilweise Holz, getrockneten Dung oder Stroh zum Heizen. Dies führt dazu, dass Wälder und Böden weniger Treibhausgase und Wasser speichern können. Die Klimaresilienz der Gemeinden ist durch eine ineffiziente Ressourcennutzung gefährdet und Potenziale, Emissionen zu mindern, bleiben ungenutzt. Ziel: Erneuerbare Energien werden für eine bezahlbare, verlässliche und umweltfreundliche Energieversorgung in sozialen Einrichtungen, kleinen und mittlerne Unternehmen sowie schutzbedürftigen Haushalten genutzt. Dies bringt die klimaresiliente und ressourceneffiziente Entwicklung in Armenien voran. Vorgehensweise: Das Projekt agiert in folgenden Handlungsfeldern: - Bedingungen schaffen, die den Einsatz von regenerativen Energien (RE) und Energieeffizienz (EE) in Gemeinden erleichtern - Fähigkeiten der Gemeindeverwaltungen zu RE- und EE-Lösungen ausbauen - Kompetenzen der Bürger*innen zum Einsatz von RE und EE fördern Hierfür arbeitet das Projekt mit den folgenden Akteuren zusammen: - Ministerium für Territoriale Verwaltung und Infrastruktur - ländliche Gemeinden - weiteren Institutionen wie die nationale Energie-Regulierungsbehörde - staatliche Stromnetzbetreiber - Förderagentur R2E2 - nationale und lokale Universitäten - Nichtregierungsorganisationen (NROs) Finanzierungen in Höhe von 1.500.000 sind mit lokalen und internationalen NROs und Organisation vorgesehen. Das Vorhaben wird mit weiteren 6,2 Millionen Euro von der Europäischen Union unterstützt.