Verbesserter Zugang zu Recht für Frauen in Mexiko (PROFEMEX)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321347
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Mexiko
Finanzierungsvolumen
€ 4.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.950.361,63
Noch verfügbar
€ 2.549.638,37
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2024 - 31.03.2027 (geplant)
Startdatum
01.04.2024
Geplantes Enddatum
31.03.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Agencia Mexicana de Cooperación Internacional para el Desarrollo
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Menschenrechte; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Entwicklung von Recht und Gerichtswesen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Verbesserter Zugang zu Recht für Frauen in Mexiko (PROFEMEX) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321347; Improved Access to justice for women in Mexico (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321347
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Frauen in Mexiko werden häufig geschlechtsspezifisch diskriminiert. Das mexikanische Rechts- und Justizsystem ist davon nicht ausgenommen und gibt Geschlechtervorurteile wieder. Schutzbedürftige Gruppen, besonders indigene Frauen, Frauen mit Behinderungen und queere Personen, sind auf die kostenlose rechtliche Beratung und Vertretung durch staatliche Pflichtverteidiger*innen angewiesen. Der Erstkontakt ist dabei entscheidend, um Barrieren zum Rechtszugang abzubauen und Vertrauen aufzubauen. In der Praxis wenden die Anwält*innen geschlechtsspezifische Perspektiven bisher jedoch unzureichend an. Ziel: Der Zugang zu Recht für benachteiligte Bevölkerungsgruppen, besonders für Frauen, ist in Mexiko verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben will die Pflichtverteidigung national und in den Bundesstaaten Oaxaca und Quintana Roo unterstützen, damit diese geschlechterangepasste Perspektiven und Vielfältigkeit besser berücksichtigen. Das Rechtssystem soll die Bedarfe von Frauen in ihren Politiken, Verfahrensabläufen und Dienstleistungen stärker einbeziehen. Das Vorhaben entwickelt dafür Handbücher und Schulungen, die sensibilisieren und bei der Praxisanwendung helfen. Zudem führt es eine systematische Überwachung der Serviceleistungen ein. Auch Analysen dazu, wie geschlechtsspezifische Rollenbilder verändert werden können, sollen die öffentlichen, rechtlichen Dienstleistungen speziell beim Erstkontakt verbessern. Das Vorhaben organisiert außerdem Veranstaltungen, über die staatliche und zivilgesellschaftliche Verantwortliche enger zusammenarbeiten und Wissen austauschen. So können sie Frauen und ihre Rechte besser vertreten und schützen. Ein leichterer Zugang zur Justiz trägt zu einer gerechteren und sichereren Gesellschaft bei.