Agrarökologische und klimaresiliente ländliche Entwicklung
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202321396
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Bolivien, Plurinationaler Staat
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 5.000.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.807.912,74
- Noch verfügbar
- € 8.192.087,26
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2024 - 31.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministerio de Desarrollo Rural y Tierras
- Sektoren übergeordnet
- Andere multisektorale Maßnahmen; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Landwirtschaftliche Wasserressourcen; Ländliche Entwicklung; Landwirtschaftsentwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Agroecological and climate-resilient rural development (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321396; Agrarökologische und klimaresiliente ländliche Entwicklung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321396
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die ländliche Bevölkerung Boliviens ist stark vom Klimawandel betroffen: Dürren, Starkregen und Kälteeinbrüche führen speziell in den Andentälern zu Ernteverlusten. Pestizidbelastung, Wasserknappheit und unfruchtbare Böden verschlimmern die Lage. Landwirtschaftliche Familienbetriebe müssen deshalb die Vielfalt an heimischen Sorten mehr nutzen und Märkte für Bio-Lebensmittel erschließen. Ziel: Die Handlungsträger*innen des Agrar- und Ernährungssystems entwickeln den ländlichen Raum durch agrarökologische und klimaangepasste Ansätze. Vorgehensweise: Das Vorhaben fördert über Multi-Akteurs-Partnerschaften die bereichsübergreifende Zusammenarbeit von Politik, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft, um Lebensmittel agrarökologisch anzubauen. Zudem unterstützt es Produzent*innen von acht Nahrungsmitteln dabei, sich besser an den Bio-Markt anzubinden. Dazu dienen Handelspartnerschaften zwischen Landwirt*innen, ihren Organisationen und Lebensmittelunternehmen. Darüber hinaus qualifiziert das Vorhaben speziell Frauen und junge Erwachsene in der Landwirtschaft, damit sie wissensbasierte Entscheidungen treffen und Beratung in klimaangepasster Landwirtschaft anbieten. Gleichzeitig entwickelt es mit Landwirt*innen Technologien für die ausgewählten Nahrungsmittel. Die Umstellung auf agrarökologische Produktion benötigt angepasste grüne Finanzierung. Das Vorhaben entwickelt daher grüne Kredite und trainiert Produzent*innen in unternehmerischen und finanziellen Grundlagen.