Förderung der Gendergerechtigkeit (Prolgualdad)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202321404
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Bolivien, Plurinationaler Staat
- Finanzierungsvolumen
- € 3.500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.441.699,41
- Noch verfügbar
- € 2.058.300,59
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.05.2024 - 30.04.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.05.2024
- Geplantes Enddatum
- 30.04.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministerio de Justicia y Transparencia Institucional
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Menschenrechte; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Förderung der Gendergerechtigkeit (Prolgualdad) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321404; Promotion of gender equality (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321404
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: In Bolivien bestehen strukturelle und gesellschaftliche Hürden für Gendergerechtigkeit und die Rechte für LSBTIQA+ (lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter*, queere und asexuelle Menschen). So verdienen Frauen ein Drittel weniger als ihre männlichen Kollegen. Im Jahr 2023 wurden 81 Frauen Opfer eines Femizids. Seit das Gesetz gegen Rassismus und Diskriminierung 2010 in Kraft trat, wurde nur ein Urteil gegen die Verletzung der Rechte von LSBTIQA+-Personen gesprochen. Denn trotz geltender Gesetze werden Anzeigen nicht weiterverfolgt. LSBTIQA+-Personen stoßen auf Vorurteile durch Justizbeamt*innen und ihr Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen, formaler Arbeit und sozialer Teilhabe ist eingeschränkt. In Medien werden Frauen, Männer und LSBTIQA+-Personen stereotypisiert dargestellt. Gesetze gegen die Diskriminierung und für den Schutz von Frauen und LSBTIQA+ existieren bereits, doch müssen diese noch besser umgesetzt werden. Ziel: Verantwortliche in der Bildung, in Unternehmen und in den Medien leisten verstärkt einen Beitrag, um Gendergerechtigkeit und die Rechte von LSBTIQA+ voranzubringen. Vorgehensweise: Das Projekt agiert in drei Schwerpunkten: 1. Es verankert pilotierte und validierte gendersensible Bildungsmethoden in den Lehrplänen der Bildungsbehörden in La Paz, Santa Cruz und Cochabamba. 2. Es erweitert das vom Vorgängervorhaben entwickelte Gütesiegel für Unternehmen zur Prävention von Gewalt gegen Frauen um zusätzliche Kriterien der Gendergerechtigkeit und der Rechte von LSBTIQA+-Personen. 3. Es erarbeitet gemeinsam mit Medienschaffenden Medien- und Kommunikationsprodukte zu Gendergerechtigkeit und den Rechten von LSBTIQA+-Personen und verbreitet diese.