Bewirtschaftung und Schutz des bolivianischen Waldes im Amazonasbecken

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321412
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Bolivien, Plurinationaler Staat
Finanzierungsvolumen
€ 5.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.722.284,10
Noch verfügbar
€ 2.277.715,90
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2024 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
01.01.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerio de Medio Ambiente y Agua
Sektoren übergeordnet
Forstwirtschaft; Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Forstpolitik und -verwaltung; Biodiversität; Forstentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Management and protection of the Bolivian forest in the Amazon basin (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321412; Bewirtschaftung und Schutz des bolivianischen Waldes im Amazonasbecken (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321412
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Bolivien zählt zu den 15 Ländern mit der größten Artenvielfalt weltweit. Die Entwaldung stieg in den vergangenen Jahren jedoch deutlich an. Die wichtigsten Gründe sind nach wie vor die Viehzucht und landwirtschaftliche Kulturen. Bolivien steht beim Biodiversitäts- und Waldschutz vor Herausforderungen: Die Verantwortung ist auf verschiedene nationale und regionale Institutionen verteilt. Es gibt Initiativen für Nichtholzprodukte, die jedoch nicht eng mit dem Markt verbunden sind. Außerdem muss das Land finanzielle Mechanismen entwickeln, um Landwirt*innen für die umwelt- und klimafreundliche Waldnutzung und den Schutz der biologischen Vielfalt zu entlohnen. Die Einwohner*innen am Amazonasbecken haben niedrige Haushaltseinkommen, wodurch die Entwaldung und Waldschäden potenziell steigen. Ziel: Die Prozesse sind verbessert, um die Naturwälder im bolivianischen Amazonasgebiet und die Artenvielfalt zu erhalten, klimaangepasst zu bewirtschaften und Einkommen zu schaffen. Wichtige Handlungsträger*innen sind aktiv einbezogen. Vorgehensweise: Das Projekt wird vom bolivischen Ministerium für Umwelt und Wasser über die Generaldirektion für Forstwirtschaft und Entwicklung umgesetzt – in enger Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Das Projekt ist im Departement Pando sowie den Gemeinden nördlich von La Paz, westlich von Beni und nordwestlich von Santa Cruz aktiv. Es fördert, Nichtholzprodukte aus dem Wald klima- und umweltfreundlich zu nutzten und ökologische Korridore zu entwickeln. Dadurch trägt es auch dazu bei, eine nationale Strategie für den Forstbereich zu entwickeln und institutionelle Kompetenzen für eine nachhaltige Waldwirtschaft auszubauen. Gleichzeitig fördert es, die Land- und Waldnutzung national und regional wirksam zu verwalten.