Grüne Wachstumsinitiative Kreislaufwirtschaft

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321487
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kambodscha
Finanzierungsvolumen
€ 3.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 848.848,37
Noch verfügbar
€ 2.151.151,63
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2024 - 30.09.2027 (geplant)
Startdatum
01.10.2024
Geplantes Enddatum
30.09.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Provincial Department of Environment
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Abfallwirtschaft und -entsorgung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Grüne Wachstumsinitiative Kreislaufwirtschaft (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321487; Green Growth Initiative for Circular Economy in Cambodia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321487
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Das rapide steigende Abfallaufkommen in Kambodscha belastet und überfordert die Abfallbewirtschaftung. Täglich entstehen 11.500 Tonnen Abfall, davon 3.800 Tonnen allein in Phnom Penh. In Kombination mit unzureichenden Entsorgungsmethoden wie Deponierung und unkontrollierter Verbrennung führt dies zu gravierenden Umwelt- und Gesundheitsproblemen. Die „Kreislaufstrategie Umwelt (2023–2028) dient der Regierung als Fahrplan für eine umweltfreundliche Abfallwirtschaft. Es fehlen jedoch technische, administrative und personelle Fähigkeiten zur Umsetzung. Ziel: Prinzipien einer umweltfreundlichen Kreislaufwirtschaft sind sowohl national als auch regional in das kambodschanische Abfallwirtschaftssystem integriert. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet mit dem kambodschanischen Umweltministerium, kommunalen Verwaltungen, privaten Unternehmen und der Zivilgesellschaft zusammen. Es umfasst drei Handlungsfelder: 1. Kompetenzen staatlicher Akteure ausbauen: Das Projekt verbessert die Fähigkeiten von Ministerien, lokalen Behörden und relevanten Partnerinstitutionen. Trainings, Beratungen und technische Unterstützung sollen ihnen helfen, Politiken und Strategien der Kreislaufwirtschaft umzusetzen. 2. Kommunale Koordination verbessern: Das Projekt definiert in ausgewählten Städten die Aufgaben im Abfallmanagement. Dazu gehört, die Datenerhebung zu verbessern, lokale Recyclingstrategien zu entwickeln und die Zusammenarbeit von Behörden und Unternehmen zu optimieren. 3. Maßnahmen zur Behandlung organischer Abfälle einführen: Das Projekt implementiert Pilotmaßnahmen zur getrennten Sammlung und Verwertung organischer Abfälle. Hierbei bezieht es informelle Abfallsammlungen ein und berücksichtigt dabei geschlechtergerechte Ansätze.