Verbesserung von sozialer Sicherung und Gesundheit

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321511
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kambodscha
Finanzierungsvolumen
€ 13.577.203,99
Kofinanzierter Betrag
€ 2.727.438,03
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.039.857,75
Noch verfügbar
€ 8.537.346,24
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2024 - 30.09.2027 (geplant)
Startdatum
01.10.2024
Geplantes Enddatum
30.09.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
National Social Protection Council
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen; Gesundheitswesen allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Medizinische Aus- und Fortbildung; Soziale Sicherung; Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesens
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Improving Social Protection and Health II in Cambodia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321511; Verbesserung von sozialer Sicherung und Gesundheit (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321511
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Kambodscha hat die soziale Sicherung im letzten Jahrzehnt ausgebaut und die Armutsquote reduziert. Allerdings ist das soziale Sicherungssystem noch jung und es mangelt an institutionellen Fähigkeiten. Vor allem klimabedingte und geschlechterspezifische Risiken werden unzureichend berücksichtigt. Hohe private Gesundheitsausgaben belasten besonders vulnerable Gruppen. Allerdings ist die Nachfrage nach Krankenversicherungen gering, da es an Qualität in der Gesundheitsversorgung und an Qualifikation der Gesundheitsfachkräfte mangelt. Hierdurch sind viele Menschen im Krankheitsfall nicht ausreichen sozial abgesichert. Ziel: Die Voraussetzungen für einen besseren Zugang zu sozialen Sicherungs- und qualitativen Gesundheitsdienstleistungen sind verbessert – vor allem im Hinblick auf klimabedingte Risiken, Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion und Armutsbekämpfung. Vorgehensweise: Das Vorhaben berät das Generalsekretariat des Nationalen Rates für Soziale Sicherung (National Social Protection Council, NSPC) und weitere Akteure. Das Ziel ist dabei, politische Richtlinien und die Leistungserbringung bezüglich der Reaktionsfähigkeit auf klimabedingte Risiken und Geschlechtergerechtigkeit zu verbessern. Dabei legt das Vorhaben einen Schwerpunkt auf Fähigkeitsentwicklung und Vernetzung. Es unterstützt den digitalen Wandel, indem es unter anderem die vorhandene Datenbank armer Haushalte (IDPoor) zu einem Sozialregister weiterentwickelt. Das Vorhaben berät überdies dazu, wie sich der Zugang zu finanziellen Absicherungen im Krankheitsfall und die Qualitätssicherung von Gesundheitsdienstleistungen verbessern lassen. Es begleitet die Umsetzung des staatlichen Fahrplans, um bis 2035 eine universelle Gesundheitsversorgung zu erreichen. Weiterhin baut es die institutionellen Fähigkeiten für eine kompetenzbasierte Ausbildung von Gesundheitsfachkräften aus. Dafür entwickelt es Lehrpläne, fördert individuelle Kompetenzen und begleitet die an neue Standards angepassten Ausbildungsprozesse.