Betreiberplattform zur Stärkung von Partnerschaften kommunaler Unternehmen weltweit
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202321628
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Keiner Förderregion zugeordnet
- Finanzierungsvolumen
- € 4.761.670,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 3.710.047,02
- Noch verfügbar
- € 1.051.622,98
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.07.2024 - 30.06.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.07.2024
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Betreiberplattform zur Stärkung von Partnerschaften kommunaler Unternehmen weltweit (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321628; Utility platform for strengthening partnerships of municipal utilities worldwide (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321628
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: In vielen deutschen Partnerländern sind die kommunalen Betreiber, die öffentliche Güter und Dienstleistungen wie Wasser und Abfallbeseitigung bereitstellen, in schlechter wirtschaftlicher Verfassung. Sie können ihre Leistungen daher nur unzuverlässig oder nur für einen Teil der Bevölkerung erbringen. Betreiber in der Ukraine haben es aufgrund des Kriegs vor allem schwer, den Betrieb aufrechtzuerhalten, zerstörte Technik wiederherzustellen und neue Anlagen an den Standards der Europäischen Union auszurichten. Angesichts des Klimawandels, wachsender Städte und der Digitalisierung stehen kommunale Unternehmen in Deutschland und in Partnerländern vor ähnlichen Herausforderungen, um ihre Leistungen weiterhin bereitstellen zu können. Ziel: Die Voraussetzungen für eine nachhaltige Verankerung der Betreiberpartnerschaften als Instrument der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit sind geschaffen. Vorgehensweise: Die Betreiberplattform betreut 25 Partnerschaften zwischen deutschen kommunalen Unternehmen und Betreibern in Sambia, Tansania, Südafrika, Jordanien, Republik Moldau, Ukraine und Albanien im Wasser- und Abfallbereich. Die Plattform fördert den kollegialen Austausch zu Themen wie Unternehmensführung sowie Betrieb und Instandhaltung der Anlagen. Den Kern der Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen bilden technische Beratung, gegenseitige Besuche, Hospitationen, virtuelle Treffen sowie die Beschaffung von Technik, vor allem für die Ukraine. Das Projekt etablierte zudem einen Logistikhub, der Spenden und Beschaffungen deutscher Betreiber an ukrainische Betreiber versendet. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) sendet dafür Spendenaufrufe an deutsche Betreiber. Neben den Spenden transportiert der Logistikpartner ?Go Local auch die Güter, die im Rahmen der 11 Solidaritätsbetreiberpartnerschaften für ukrainische kommunale Unternehmen beschafft werden. Um die Betreiberplattform zu entwickeln und umzusetzen, arbeitet das Projekt mit dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU), German Water Partnership (GWP) und Engagement Global und ihrer ?Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) zusammen.