Sektorvorhaben Politikberatung Grundwasser Nachhaltiges Ressourcenmanagement für wirtschaftliche Entwicklung und Klimaresilienz
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202321719
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Keiner Förderregion zugeordnet
- Finanzierungsvolumen
- € 2.400.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.044.157,36
- Noch verfügbar
- € 1.355.842,64
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2024 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) (XM-DAC-5-BGR)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) (XM-DAC-5-BGR)
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Landwirtschaftliche Wasserressourcen; Wassersektorpolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das SV wird in drei Schwerpunkten aktiv sein, wobei zwei Schwerpunkte in Zusammenarbeit mit GIZ und KfW erfolgen. Mit der Initiative Blue Transition bringt das SV Konzepte zum GW-Management in den städtischen Kontext ein (Schwerpunkt 1). Entsprechend dem Konzept der Schwammstadt soll Wasser über grüne Infrastruktur in der Stadt gehalten und gespeichert werden und so durch Kühlung zur Klimaanpassung und durch Erholungsgebiete zu einer höheren Lebensqualität beitragen. Außerdem stellen GW-Ressourcen eine zuverlässige Wasserquelle für die städtische Trinkwasserversorgung bereit. Einen weiteren Fokus wird das SV auf das Potenzial von Grundwasserressourcen in ländlichen Gebieten in SSA legen (Schwerpunkt 2). Neue Erkenntnisse zur Verfügbarkeit erneuerbarer Grundwasserressourcen zeigen ein erhebliches entwicklungspolitisches Potenzial für die ländliche Trinkwasserversorgung und die landwirtschaftliche Entwicklung. Durch eine integrierte Planung von Wasserressourcen und entwicklungspolitischen Zielen kann neben einer sicheren Trinkwasserversorgung, die Ernährungssicherung, Armutsreduzierung, Klimawandelanpassung und Gendergerechtigkeit adressiert werden. Im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit bieten außerdem naturbasierte Lösungen in vielen Anwendungsfeldern einen Mehrfachnutzen gegenüber klassischen Ansätzen des Managements natürlicher Ressourcen, wenngleich sie auch intensivere Abstimmungs- und Koordinierungsprozesse der beteiligten Sektoren und Akteure erfordern.