Handel und Investitionen für nachhaltige Entwicklung
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202321750
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Keiner Förderregion zugeordnet
- Finanzierungsvolumen
- € 8.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 5.856.654,13
- Noch verfügbar
- € 2.143.345,87
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.08.2023 - 31.07.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.08.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.07.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Sektoren übergeordnet
- Handelspolitik und -regeln/handelsbezogene Anpassungsmaßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Handelspolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Handel und Investitionen für nachhaltige Entwicklung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321750; Sector Project Trade and Investment for Sustainable Development (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321750
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Handel gilt als Schlüssel für Wirtschaftswachstum und Wohlstand: Richtig ausgestaltet trägt er zu Nachhaltigkeit, Beschäftigung und Armutsbekämpfung bei. Das birgt Chancen, denn der Anteil von Entwicklungs- und Schwellenländern am Welthandel ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Handel ist aber auch mit Risiken verbunden. Eine Öffnung der Märkte kann zu mehr ausländischer Konkurrenz für heimische Produzent*innen führen sowie zu geringeren Zolleinnahmen, schlechten Arbeitsbedingungen, negativen ökologischen Auswirkungen sowie einer Verschärfung der Geschlechterungleichheit. Gelingt es, Handel nachhaltig auszugestalten, die Risiken zu minimieren und die Potenziale zu nutzen, ist er ein zentraler Hebel, um die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung umzusetzen. Ziel: Entwicklungsländer sind durch ein regelbasiertes, offenes und faires Handels- und Investitionssystem in globale Wertschöpfungsketten integriert. Sie nutzen die Chancen besser, die der Welthandel bietet. Vorgehensweise: Das Vorhaben begleitet die Umsetzung der deutschen Strategie für handelsbezogene Entwicklungszusammenarbeit. Es unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dabei in zwei Schwerpunkten: 1. Handelsbezogene Entwicklungszusammenarbeit gestalten: Das Vorhaben berät zu internationalen Verpflichtungen im Rahmen der ?AfT-Initiative der Welthandelsorganisation sowie zur entwicklungsfreundlichen digitale Handelspolitik. Weitere Themen sind die Afrikanische Freihandelszone (AfCFTA), fairer Handel und Umweltaspekte. 2. Entwicklungspolitische Aspekte in der internationalen Handelspolitik verankern: Der Schwerpunkt liegt auf den Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der Europäischen Union (EU) mit den Ländern Afrikas, der Karibik und des Pazifiks sowie Handelsabkommen mit anderen Entwicklungsländern.