Regionales Völkerrecht und Zugang zu Justiz in Lateinamerika (DIRAJus IV)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321842
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Amerika
Finanzierungsvolumen
€ 3.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.483.787,66
Noch verfügbar
€ 516.212,34
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.08.2023 - 31.03.2026 (geplant)
Startdatum
01.08.2023
Geplantes Enddatum
31.03.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Organisation Amerikanischer Staaten
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Menschenrechte
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
International Regional Law and Access to Justice in Latin America (DIRAJus IV) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321842; Regionales Völkerrecht und Zugang zu Justiz in Lateinamerika (DIRAJus IV) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321842
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der Zugang zum Recht ist entscheidend, um Menschenrechte zu schützen und die Rechtsstaatlichkeit zu wahren. Besonders wirtschaftliche, soziale und kulturelle (wsk-)Rechte erfordern faire, diskriminierungsfreie und materiell richtige Entscheidungen von rechtlichen Institutionen. Dabei müssen diese für alle Menschen erreichbar sein und das Rechtssystem muss schnell und fair reagieren. Das ist wichtig für den sozialen Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Obwohl zugunsten von benachteiligten Gruppen einige Fortschritte erzielt wurden, werden die Standards, die in Amerika für Menschenrechte gelten, nicht überall ausreichend umgesetzt. Ziel: Regionale und nationale rechtliche Institutionen wenden die Standards des interamerikanischen Menschenrechtssystems vermehrt an. Vorgehensweise: Das Vorhaben fördert Ansätze, damit rechtliche Institutionen interamerikanische Standards umfassend und geschlechtergerecht ? zum Beispiel zu Sorge- und Pflegearbeit, Klimawandel und dem Recht auf Gesundheit ? entwickeln und umsetzen. Es fokussiert sich dafür auf die drei Bereiche, die die Rechte und Lebensbedingungen in den Pilotländern Costa Rica, Ecuador, Kolumbien und Mexiko verbessern sollen. Der erste Schwerpunkt fördert die klare Definition von Standards. Dazu arbeitet das Vorhaben mit dem interamerikanischen Menschenrechtssystem und stärkt dessen Dialog mit staatlichen Einrichtungen und der Zivilgesellschaft in den Pilotländern, damit sie die Standards akzeptieren und anwenden. Im zweiten Schwerpunkt fördert das Vorhaben den staatsübergreifenden Austausch zwischen der Zivilgesellschaft zu erfolgreichen Verfahren, die den Zugang zu Recht für benachteiligte Gruppen verbessert haben. Dies sorgt dafür, dass soziale Gerechtigkeit in Lateinamerika besser vorankommt. Der dritte Schwerpunkt integriert juristische Instrumente, die das Vorhaben entwickelt hat, langfristig in die Arbeit der interamerikanischen und nationalen Rechtsinstitutionen ? einschließlich Richterschulen und Universitäten der Pilotländer. Durch die Instrumente können Rechtsanwender*innen die wsk-Rechte effektiver durchsetzen.