Partnerschaft für nachhaltige Agrarsysteme in Kambodscha

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321867
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kambodscha
Finanzierungsvolumen
€ 24.200.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 16.900.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.836.332,86
Noch verfügbar
€ 22.363.667,14
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.05.2024 - 30.06.2029 (geplant)
Startdatum
01.05.2024
Geplantes Enddatum
30.06.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Agriculture, Forestry and Fisheries
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Lebensmittelsicherheit und -qualität; Landwirtschaftspolitik und -verwaltung; Landwirtschaftsentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
EU-German Cambodia Partnership for Sustainable Agriculture and Food Systems (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321867; Partnerschaft für nachhaltige Agrarsysteme in Kambodscha (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321867
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Kambodscha verzeichnete in den letzten 20 Jahren ein beeindruckendes Wirtschaftswachstum, das Millionen Menschen aus der Armut befreit und den Lebensstandard erheblich verbessert hat. Dennoch hat das Land nach wie vor mit Herausforderungen zu kämpfen. So unterscheidet sich das durchschnittliche Haushaltseinkommen in ländlichen Gebieten deutlich von dem in urbanen Zentren. Zugleich ist es möglich, die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft und die dortigen Arbeitsbedingungen und Löhne zu verbessern. Kambodscha zählt zu den Ländern, die weltweit am stärksten vom Klimawandel bedroht sind. Steigende Temperaturen, sich ändernde Niederschlagsmengen und extreme Wetterereignisse häufen sich. Zugleich ist die Landwirtschaft die zweitgrößte Verursacherin von Treibhausgasemissionen in Kambodscha. Ziel: Wettbewerbsfähigere Wertschöpfungsketten in der kambodschanischen Cashew- und Pfefferindustrie ermöglichen Exporte in andere Märkte, unter anderem andere ASEAN-Staaten und die Europäische Union (EU). Vorgehensweise: Das Projekt verfolgt einen kollaborativen, innovationsgeleiteten Ansatz, bei dem eng mit den Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette in der Landwirtschaft zusammengearbeitet wird. Den Schwerpunkt des Projekts bilden die drei folgenden Hauptinterventionsbereiche: • Institutioneller Kapazitätsaufbau: Ausbau der institutionellen Kapazitäten zur Verbesserung der nationalen Systeme für Lebensmittelsicherheit und Klimaresilienz in der Landwirtschaft sowie für die Qualität der Arbeit. • Leistungssteigerung der Wertschöpfungskette: Steigerung der Rentabilität in den Wertschöpfungsketten um Cashew- und Pfeffer durch klimaresiliente und nachhaltige Verfahren wie beispielsweise entwaldungsfreie Produktion. • Förderung der Privatwirtschaft: Ausbau der Fachkompetenzen in Kleinst-, kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Unternehmen (KKMU), Branchenverbänden und Vereinigungen, um Mehrwert in den Wertschöpfungsketten um Cashew- und Pfeffer zu schaffen.