Förderung der wirtschaftlichen und digitalen Teilhabe von Frauen in Kamerun

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321883
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kamerun
Finanzierungsvolumen
€ 3.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.339.923,22
Noch verfügbar
€ 660.076,78
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2023 - 30.09.2026 (geplant)
Startdatum
01.10.2023
Geplantes Enddatum
30.09.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für kleine und mittlere Unternehmen, Sozialwirtschaft und Handwerk
Sektoren übergeordnet
Industrie; Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Kommunikation
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU); Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Bridging the digital gender divide - Promoting women+apos;s economic and digital participation in Cameroon (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321883; Förderung der wirtschaftlichen und digitalen Teilhabe von Frauen in Kamerun (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321883
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Besonders in den ländlichen Gebieten Kameruns profitieren Frauen zu wenig von der Digitalisierung und werden bei ihren wirtschaftlichen Tätigkeiten aufgrund ihres Geschlechts beschränkt. Ihnen fehlt der Zugang, um grundlegende Kenntnisse darüber zu gewinnen, wie sie ihr Geschäft mit digitalen Innovationen entwickeln, ausbauen und absichern können. Fehlende Maßnahmen zur digitalen Integration führen dazu, dass Frauen, insbesondere in ländlichen Gebieten, von sinkenden Unternehmensgewinnen bedroht sind. Es besteht die Gefahr, dass Frauen im Zuge des digitalen Wandels von Männern abhängig werden, die als Entscheidungsträger und Vermittler den Zugang zu wichtigen Ressourcen und Netzwerken kontrollieren. Ziel: Kleinstunternehmerinnen in der nicht erfassten Wirtschaft, die im ländlichen Raum der Region Ouest leben, können an wirtschaftlichen Potenzialen besser teilhaben. Vorgehensweise: Das Vorhaben verbessert die Geschlechtergleichstellung, wirtschaftliche Teilhabe sowie digitale Inklusion. Damit trägt es zu sozial gerechter Entwicklung im Sinne einer feministischen Entwicklungspolitik bei. Im Fokus steht hierbei, öffentliche, private sowie zivilgesellschaftliche Partner zu unterstützen, die eine inklusive digitale Transformation umsetzen. Das Vorhaben: - unterstützt gezielt lokale Gründerzentren dabei, ihre Förderangebote so anzupassen, dass besonders Kleinstunternehmerinnen besser in die lokale Wirtschaftsentwicklung eingebunden werden. - baut die unternehmerischen und digitalen Fähigkeiten von Kleinstunternehmerinnen aus, indem es gezielte Schulungen, Workshops und Mentoring-Programme anbietet. - intensiviert Dialoge, um die soziokulturellen Barrieren für Frauen bei wirtschaftlichen und digitalen Möglichkeiten zu hinterfragen. - führt Studien und Erhebungen zur digitalen Geschlechterkluft durch und macht die Ergebnisse für die Öffentlichkeit zugänglich, wodurch ein Netzwerk aus Praktiker*innen gemeinschaftliche Konzepte gegen die Kluft entwickeln kann.