Prävention und Bekämpfung von Menschenschmuggel und Menschenhandel im Westbalkan

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321925
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Europa
Finanzierungsvolumen
€ 20.100.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 15.600.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.255.202,90
Noch verfügbar
€ 18.844.797,10
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
20.06.2023 - 31.08.2027 (geplant)
Startdatum
20.06.2023
Geplantes Enddatum
31.08.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Sekretariat des Regionalen Kooperationsrats
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Steuerung und Reform des Sicherheitssystems; Erleichterung geordneter, sicherer, regulärer und verantwortungsvoller Migration und Mobilität; Entwicklung von Recht und Gerichtswesen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Prävention und Bekämpfung von Menschenschmuggel und Menschenhandel im Westbalkan (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321925; Prevention and combating smuggling and trafficking of human beings in western balkans (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321925
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die undokumentierten Einreisen in die Europäische Union (EU), bei der Migrant*innen auch Opfer von Menschenhandel werden, haben stark zugenommen: 2022 wurden über 300.000 irreguläre Einreisen registriert, was einer Steigerung von 64 Prozent zum Vorjahreszeitraum entspricht. Fast die Hälfte dieser Migrant*innen sind über die Westbalkanroute eingereist. Strafverfolgungs- und Justizbehörden sowie weitere zuständige staatliche und nichtstaatliche Einrichtungen sind dabei nur unzureichend in der Lage, institutions- und grenzüberschreitend Menschenschmuggel und Menschenhandel zu verhindern. Sie haben keine ausreichenden finanziellen Mittel, damit sie komplexe Ermittlungen, Strafverfolgungen und Gerichtsverfahren unterstützen können. Es mangelt zudem an Ausrüstung, Kompetenzen und kompatiblen Informationstechnologien, um organisierte Gruppen, die Menschenschmuggel und Menschenhandel betreiben, einzudämmen. Ziel: Die Bedingungen, damit Menschenschmuggel und Menschenhandel vorgebeugt und reduziert wird, sind im Westbalkans verbessert. Vorgehensweise: Sogenannte integrierte Länderteams (Embedded country teams, ECT) setzen das Projekt im Auftrag der EU-Kommission um. In den Teams kooperieren Polizist*innen, Staatsanwält*innen, Berater*innen und Assistent*innen aus dem Westbalkan. Das Projekt fördert damit, Kriminalität vorzubeugen, Menschen zu schützen, strafrechtlich gegen Kriminelle vorzugehen und international zusammenzuarbeiten. Dadurch unterstützt das Projekt neben der Strafverfolgung ? einschließlich Grenzpolizei ? und der Justiz auch die Widerstandsfähigkeit schutzbedürftiger Personen. Zudem baut es die Fähigkeiten der Behörden aus, Opfer von Menschenhandel zu identifizieren. Mit der Zusammenarbeit verbessert das Projekt gleichzeitig, dass Opfer an Hilfsstellen überwiesen werden und öffentliche sowie private Unterstützung erhalten.