Integriertes Klimarisikomanagement in Indien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321933
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Indien
Finanzierungsvolumen
€ 3.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 462.366,76
Noch verfügbar
€ 2.537.633,24
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.09.2024 - 31.08.2027 (geplant)
Startdatum
01.09.2024
Geplantes Enddatum
31.08.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
National Disaster Management Authority
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen; Finanzwesen
Sektoren untergeordnet
Finanzintermediäre des formellen Sektors; Reduzierung von Katastrophenrisiken
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Integrated Climate Risk Management in India (InCRIS) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321933; Integriertes Klimarisikomanagement in Indien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321933
Aktuelle Datenversion vom
26.08.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Im Jahr 2023 haben Naturkatastrophen weltweit zu wirtschaftlichen Verlusten in Höhe von 380 Milliarden US-Dollar geführt. Dies unterstreicht die wachsende Bedrohung durch den Klimawandel. In Indien nimmt die Häufigkeit und Schwere von Hitzewellen zu. Dies stellt das öffentliche Gesundheitswesen auf die Probe, gefährdet die Ernährungssicherung und belastet die Stromnetze. Prognosen zufolge könnten Hitzewellen im Jahr 2050 in Indien 300 Millionen Menschen betreffen und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes um 2,8 Prozent mindern. Die indische Regierung hat bereits Minderungsmaßnahmen ergriffen und Prognoseinstrumente eingeführt. Dennoch gibt es nach wie vor Defizite. Um diese anzugehen, muss das Management von Hitzewellen in umfassendere Klimarisikostrategien integriert werden. Es bedarf innovativer Finanzinstrumente, um vulnerable Gruppen vor den entsprechenden Auswirkungen zu schützen. Ziel: Öffentliche und private Initiativen haben das klimafreundliche Management natürlicher Ressourcen verbessert, mit Hitzewellen verbundene Risiken gemindert, die Produktivität in den Zielgebieten erhöht und die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt die Nationale Behörde für Katastrophenmanagement, die Abschwächung von Hitzewellen in umfassendere Risikomanagementstrategien zu integrieren. Dazu werden die betreffenden Richtlinien weiterentwickelt und praktische Maßnahmen erarbeitet. Das Projekt: • ermöglicht den nationalen und internationalen Austausch über innovative Ansätze, um die Folgen von Hitzewellen einzudämmen, • unterstützt Behörden und Einrichtungen bei der Anwendung technischer Lösungen, einschließlich Finanzinstrumenten, um die durch Hitzewellen bedingten Probleme zu lösen, • fördert gendersensible und gemeindebasierte Ansätze bei der Zusammenarbeit mit der Coalition for Disaster Resilient Infrastructure (CDRI), um die Resilienz gegen durch Hitzewellen bedingte Gefahren zu verbessern.