Stärkung nachhaltiger u, digitaler Handelsrouten u. Logistikkonzepte zw. Ländern der Östl. Partnerschaft sowie in der EU

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321982
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Europa
Finanzierungsvolumen
€ 8.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.100.613,75
Noch verfügbar
€ 4.899.386,25
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.02.2024 - 31.01.2028 (geplant)
Startdatum
01.02.2024
Geplantes Enddatum
31.01.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Zuständige Ministerien der Partnerländer
Sektoren übergeordnet
Transport und Lagerhaltung; Handelspolitik und -regeln/handelsbezogene Anpassungsmaßnahmen
Sektoren untergeordnet
Verkehrspolitik und -verwaltung; Handelspolitik und -verwaltung; Aus- und Fortbildung im Bereich Transport und Lagerhaltung; Handelserleichterung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Strengthening sustainable and digital trade routes and logistics concepts between Eastern Partnership countries and with the EU (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321982; Stärkung nachhaltiger u, digitaler Handelsrouten u. Logistikkonzepte zw. Ländern der Östl. Partnerschaft sowie in der EU (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321982
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau und die Ukraine haben die Östliche Partnerschaft (ÖP) mit der Europäischen Union (EU) geschlossen. Teil davon ist es, dass sie in den Binnenmarkt der EU integriert werden. Dafür müssen die Länder digitale und nachhaltige, klimafreundliche Logistik- und Transportkonzepte einführen und umsetzen. Bisher nutzen sie zum Beispiel erneuerbare Energien und Schienenverkehr für Logistik und Transport noch wenig. Daher braucht es strukturelle Änderungen, eine bessere Zusammenarbeit aller Interessengruppen und mehr Kompetenzen bei Handlungsträger*innen, die für Handelsrouten und Logistikkonzepte in den Ländern zuständig sind. Auch dass sich die ÖP-Staaten untereinander annähern, dass sie Waren effizient an den Grenzen abwickeln, ihre Logistik im Land verbessern und das Potenzial des digitalen Handels nutzen können, erfordert bessere Koordination und Kooperation der Verantwortlichen. Die Staaten müssen dabei ihre technischen Lösungen verknüpfen sowie die Fähigkeiten in Transport, Logistik, Zoll und Ministerien ausbauen. Ziel: In den ÖP-Ländern ist die Kooperation zwischen Akteuren gestärkt, die für Handelsrouten und Logistikkonzepte zuständig sind. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet in drei Bereichen: Es wählt Demonstrationsprojekte aus, die sich auf klimafreundliche Lösungen im Transport konzentrieren, plant sie und setzt sie um. Dies unterstützt dabei, klima- und umweltgerechte Logistik zu entwickeln und trägt somit erheblich dazu bei, den Ausstoß an Treibhausgasen zu reduzieren. Für den grenzüberschreitenden Warenverkehr der ÖP-Länder unterstützt das Vorhaben digitale Lösungen in Zollbehörden sowie die Zusammenarbeit der Zollbehörden durch gegenseitigen Erfahrungsaustausch zwischen den Ländern und Ländern der EU. Das Projekt fördert zudem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Transport, Handel und Logistik durch Schulungen, Weiterbildungen und Trainings darin, digitale und klimafreundliche Lösungen einzusetzen.