Erneuerbare Energien in Zentralasien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202321990
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Süd- und Zentralasien
Finanzierungsvolumen
€ 14.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 5.000.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.309.327,27
Noch verfügbar
€ 11.690.672,73
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2024 - 31.01.2029 (geplant)
Startdatum
01.04.2024
Geplantes Enddatum
31.01.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Umweltministerien und Landwirtschaftsministerien
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
Sektoren untergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Erneuerbare Energien in Zentralasien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202321990; Renewable Energy in Central Asia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202321990
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die fünf zentralasiatischen Länder Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan stehen vor großen umweltpolitischen Herausforderungen, wie Umweltverschmutzung und den Auswirkungen des Klimawandels. Zudem sind die Länder auf fossile Brennstoffe angewiesen. Die schwankenden Energiepreise führen außerdem dazu, dass sich geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Instabilität weiter verschärfen. Große Potenziale für erneuerbare Energien, vor allem für Solarenergie und Windkraft, bleiben bisher unerschlossen. Ziel: Die Bedingungen für den regionalen Ausbau und die Einspeisung erneuerbarer Energien in die Stromnetze Zentralasiens sind verbessert. Vorgehensweise: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Europäische Union (EU) kofinanzieren das Projekt seit 2025. Gemeinsam mit den Energieministerien der kooperierenden Länder hat das Projekt fünf Schwerpunkte: Koordinierte Strategien entwickeln: Das Projekt organisiert Studienreisen, führt Workshops durch, analysiert Regulierungen und fördert die Digitalisierung sowie die Beratung von Ministerien. Rechtliche und institutionelle Bedingungen verbessern: Das Projekt erarbeitet nationale Regelwerke und Strategien und schafft Anreize für öffentliche und private Investitionen. Forschungseinrichtungen unterstützen: Das Projekt verbessert die analytischen Fähigkeiten von Forschungseinrichtungen und vernetzt Forscher*innen. Mittels Informationskampagnen sensibilisieren: Das Projekt plant und realisiert nationale gendersensible Informationskampagnen über Potenziale der erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Digitalisierung. Politischen, grenzüberschreitenden Dialog fördern: Das Projekt fördert die regionale Energiekooperation, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und den Austausch von Wissen und bewährten Verfahren