Integration lokaler Perspektiven in die Umsetzung der Agenda für Frauen, Frieden und Sicherheit (WPS) in der Region der

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202322006
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 11.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.026.363,34
Noch verfügbar
€ 7.473.636,66
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2024 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
01.01.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Internationale Konferenz Große Seen
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Integration lokaler Perspektiven in die Umsetzung der Agenda für Frauen, Frieden und Sicherheit (WPS) in der Region der (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202322006; Integrating local perspectives into the implementation of the Women, Peace and Security (WPS) agenda in the Great Lakes Region (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202322006
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Region der Großen Seen in Afrika ist seit Jahrzehnten von bewaffneten Konflikten geprägt, die auf regionale und nationale Machtkämpfe, ethnische Spannungen und Ressourcenverteilung zurückgehen. Frauen und Mädchen sind davon besonders betroffen. Daher ist es entscheidend, sie in Friedensprozesse miteinzubeziehen. Dort sind sie aufgrund ungleicher Machtverhältnisse und geschlechtsspezifischer Ungerechtigkeiten noch unterrepräsentiert. Lokale Frauenrechtsorganisationen wollen dies ändern, scheitern jedoch oft an mangelnder Finanzierung und schrumpfendem Einfluss. Hier setzt die Agenda der Vereinten Nationen (VN) für Frauen, Frieden und Sicherheit an. Sie möchte die Rechte von Frauen und die Geschlechtergleichstellung fördern. Viele Mitgliedsstaaten der Internationalen Konferenz der Region der Großen Seen (ICGLR) haben nationale Aktionspläne, um die Agenda lokal umzusetzen. Zudem hat die ICGLR einen regionalen Aktionsplan entwickelt, um Frauen stärker an der Konfliktprävention und -lösung zu beteiligen. Ziel: Die Länder in der Region der Großen Seen setzen die VN-Agenda für Frauen, Frieden und Sicherheit um. Sie binden dabei die Zivilgesellschaft besser ein und fördern die Rechenschaftspflicht von Entscheidungsträger*innen. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet in drei Handlungsfeldern: 1. Es verbessert die organisatorischen und technischen Kompetenzen von lokalen Graswurzelorganisationen, um geschlechtersensible und menschenrechtsbasierte Friedensinitiativen zu planen und umzusetzen. 2. Es fördert die Advocacy- und Netzwerkarbeit von feministischen zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie ihren Zugang zu regionalen Entscheidungsräumen. Damit können sie lokale Perspektiven in die Politikgestaltung zur VN-Agenda für Frauen, Frieden und Sicherheit einbringen. 3. Es berät die ICGLR fachlich und technisch zu Monitoring und partizipativer sowie innovativer Datenerhebung, um ihre Rechenschaftspflicht, Nachhaltigkeit und Wirksamkeit zu fördern.