Unterstützung von Schutzgebieten als Beitrag zum Erhalt von Ökosystemleistungen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202322030
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Mongolei
Finanzierungsvolumen
€ 14.680.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 8.680.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.343.760,55
Noch verfügbar
€ 12.336.239,45
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.03.2024 - 31.07.2028 (geplant)
Startdatum
01.03.2024
Geplantes Enddatum
31.07.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Environment and Climate Change
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Umweltpolitik und -verwaltung; Biodiversität; Ländliche Entwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Unterstützung von Schutzgebieten als Beitrag zum Erhalt von Ökosystemleistungen (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202322030; Supporting Protected Areas for the Conservation of Ecosystem Services in Mongolia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202322030
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Biodiversität der Mongolei ist entscheidend für ihre Wirtschaft und Kultur. Große Bereiche sind als Schutzgebiete ausgewiesen. Klimawandel und Übernutzung bedrohen jedoch die Wälder und Artenvielfalt. Intensive Weidewirtschaft zerstört die Ökosysteme weiter und gefährdet Lebensgrundlagen wie Böden und Wasser. Begrenzte Verwaltungskompetenzen für Schutz- und Nutzwaldgebiete, rechtliche Lücken und schwach entwickelte entwaldungsfreie Lieferketten in der Forstwirtschaft behindern den Natur- und Waldschutz. Die Waldfläche der Mongolei ist zwar groß, trägt jedoch kaum zur Wirtschaft bei. Ziel: In ausgewählten Schutzgebieten werden umweltfreundliche, wirtschaftlich tragfähige und geschlechtersensible Schutzgebiets- und Waldbewirtschaftungskonzepte umgesetzt und von der Bevölkerung unterstützt. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt die Mongolei dabei, Wälder nachhaltig zu bewirtschaften und zu erhalten. Es trägt damit zur Vision 2050 der Mongolei und den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bei. Mit dem mongolischen Ministerium für Umwelt und Klimawandel (MECC) und wichtigen Interessengruppen treibt das Projekt Reformen zu Schutzgebieten und Forstwirtschaft voran. Es berät zu Gesetzen und Vorschriften, fördert Modelle, Wälder gemeinsam mit der Bevölkerung zu verwalten und eigenständig zu finanzieren, zum Beispiel durch grünen Tourismus. Darüber hinaus integriert es nachhaltige Lieferketten, wie zu Holzkohle, die lokales Einkommen sichern und Ökosysteme bewahren. Das Projekt schult staatliche und privatwirtschaftliche Vertreter*innen in Forst- und Landwirtschaft und schärft durch Umweltbildung das Bewusstsein der Bevölkerung für Naturschutz. In einer Komponente, die die Europäische Union (EU) finanziert, unterstützt das Projekt Landwirt*innen dabei, Produkte zukunftsfähig zu produzieren und zu verarbeiten. Umsetzungspartner dafür ist die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO).