Territoires Durables – Resiliente Lebensgrundlagen in Marokko

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202322063
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Marokko
Finanzierungsvolumen
€ 12.021.200,00
Kofinanzierter Betrag
€ 4.021.200,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 461.567,69
Noch verfügbar
€ 11.559.632,31
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.09.2024 - 31.05.2029 (geplant)
Startdatum
01.09.2024
Geplantes Enddatum
31.05.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère de l'équipement et de l'eau
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Umweltpolitik und -verwaltung; Landwirtschaftliche Landressourcen; Erhaltung von Wasserressourcen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Territoires Durables - Resilient Livelihoods in Morocco (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202322063; Territoires Durables – Resiliente Lebensgrundlagen in Marokko (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202322063
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die ländlichen Gebiete und städtischen Randbezirke Marokkos sind von Armut geprägt. Die Folgen des Erdbebens des Jahres 2023 sind dort besonders stark zu spüren. Ein großer Teil der Bevölkerung ist von natürlichen Ressourcen, insbesondere von Wasser, abhängig, da damit Landwirtschaft, Handwerk und ländlicher Tourismus betrieben werden. Bereits vor der Katastrophe war die Resilienz der Menschen vor Ort gegenüber Umweltveränderungen und dem Klimawandel eher schwach. Das Erdbeben hat die Verschlechterung der Ressourcen und die Anfälligkeit der Wirtschaft noch weiter verschärft und den Zugang zu Wasser nun noch weiter erschwert. Ziel: Die Menschen in den Gebieten des Hohen Atlas nutzen die natürlichen Ressourcen, insbesondere Wasser, nachhaltiger und sind den Gefahren von Naturkatastrophen weniger stark ausgesetzt. Vorgehensweise: Als Reaktion auf das Erdbeben hat die marokkanische Regierung ein bilaterales Wiederaufbauprojekt in folgenden vier Bereichen ins Leben gerufen: • Partizipative Wasserbewirtschaftung: Das Projekt schließt im Ourika-Tal den ersten Fließgewässer-Vertrag Marokkos. Interessenträger werden so in die Bewirtschaftung der Wasserressourcen und das Qualitäts- und Risikomanagement eingebunden. • Resiliente Wasserinfrastruktur: Das Projekt arbeitet auf eine Wiederherstellung der Wasserressourcen hin. Es setzt auf die Natur ausgerichtete Lösungen um, wie etwa Hochwasserschutz und Erosionsbekämpfung.. • Wirtschaftsentwicklung auf dem Land: Es fördert Kooperativen und Kleinst-, Klein- und mittlere Unternehmen (KKMU) dabei wasserfreundliche Wertschöpfungsketten einzuführen. • Skalierung bewährter Verfahrensweisen: Es werden nationale und lokale Akteurinnen und Akteure hinsichtlich erfolgreicher Ansätze für den Resilienzaufbau geschult. Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und vom dänischen Außenministerium kofinanziert.