Stärkung von Zivilgesellschaft und Frauenbeteiligung in Kamerun

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202322089
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kamerun
Finanzierungsvolumen
€ 21.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 17.000.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 916.333,06
Noch verfügbar
€ 20.083.666,94
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
11.12.2023 - 30.09.2028 (geplant)
Startdatum
11.12.2023
Geplantes Enddatum
30.09.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère de l'Economie, de la Planification et de l'Aménagement du Territoire
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
CSO Strengthening and Gender Inclusivity Project (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202322089; Stärkung von Zivilgesellschaft und Frauenbeteiligung in Kamerun (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202322089
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Kamerun ist von Krisen und Konflikten betroffen, die zu Gewalt führen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden. Gleichzeitig sind Frauen entscheidend für die Wirtschaft und Gesellschaft des Landes, besonders im Gesundheitswesen, für soziale Dienstleistungen und in der Landwirtschaft. Die Vision für Kamerun 2035 (Vision du Cameroun 2035) und die nationale Entwicklungsstrategie (Stratégie Nationale de Développement, SND30) behandeln die Gleichstellung der Geschlechter sowie den Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt daher als wesentlich, damit sich das Land entwickelt. Sie betonen ebenfalls, dass die Zivilgesellschaft ein wichtiger Partner für staatliche Institutionen ist, um die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu realisieren. Zivilgesellschaftlichen Organisationen in Kamerun fehlt es jedoch an fachlichen Kompetenzen, finanziellen Mitteln sowie Netzwerken, um die gleichberechtigte soziale und wirtschaftliche Teilhabe der Bevölkerung zu fördern sowie im politischen Dialog einzufordern. Große Potenziale, um Konflikte zu bearbeiten und die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern, bleiben bisher ungenutzt und verhindern Fortschritte für ein friedliches Zusammenleben. Ziel: Das Projekt fördert die lokale Zivilgesellschaft darin, Ansätze zu entwickeln und eigenständig umzusetzen, die Geschlechterrollen verändern. Dadurch sollen zvilgesellschaftliche Organisationen in Kamerun und besonders in den Regionen Nord-West und Süd-West wirksamer zu gleichberechtigter sozialer und wirtschaftlicher Teilhabe der Bevölkerung beitragen. Vorgehensweise: Dafür vernetzt es zivilgesellschaftliche Organisationen und baut den Dialog mit lokalen Autoritäten aus. Zudem unterstützt es Aktivitäten der Organisationen finanziell. Indem es Weiterbildungen umsetzt sowie die fachlichen und kaufmännischen Fähigkeiten entwickelt, trägt das Projekt zusätzlich dazu bei, zivilgesellschaftliche Organisationen zu professionalisieren.