Natural Resources Stewardship Programme II (NatuReS II)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202322113
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 10.320.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 7.363.728,21
- Noch verfügbar
- € 2.956.271,79
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.07.2023 - 30.06.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.07.2023
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Zuständige Ministerien der Partnerländer
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Umweltpolitik und -verwaltung; Erhaltung von Wasserressourcen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Natural Resources Stewardship Programme II (NatuReS II) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202322113; Natural Resources Stewardship Programme II (NatuReS II) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202322113
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Knappe und übernutzte natürliche Ressourcen, z. B. Wasser, verursachen in Äthiopien, Sambia, Südafrika und Tansania soziale, ökologische und wirtschaftliche Risiken und führen zu Konflikten. Um die Ressourcen gerecht, effizient und klimaangepasst zu nutzen, müssen alle Gesellschaftsgruppen eingebunden werden. Nationale Entwicklungspläne in den Ländern konzentrieren sich darauf, die landwirtschaftliche und industrielle Produktion auszubauen. Wirtschaftswachstum geht dabei oftmals auf Kosten ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit. Alle betroffenen Akteure an Entscheidungsprozessen zur Ressourcennutzung zu beteiligen kann dazu beitragen, Konflikte um natürliche Ressourcen zu lösen und vorzubeugen. Partizipative Prozesse der Konsensfindung, durch die Ressourcenrisiken und -konflikte für alle Betroffenen gerecht gelöst werden, sind in den Partnerländern bisher kaum etabliert. Ziel: Stewardship Multi-Akteurs-Partnerschaften sind in Äthiopien, Sambia, Südafrika und Tansania etabliert, um die Konsensfindung bei sozial-ökologischen Veränderungen zu unterstützen. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet mit dem Stewardship-Ansatz. Das bedeutet, dass alle Nutzer*innen Verantwortung für die vorhandenen natürlichen Ressourcen übernehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln, damit die Ressourcen nachhaltig verwendet werden. Das Projekt unterstützt dabei, Partnerschaften zwischen Handlungsträger*innen aus Privatwirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft aufzubauen. Es berät und moderiert zwischen den verschiedenen Akteur*innen und schafft eine Vertrauensbasis. So trägt es zu einer erfolgreicheren Zusammenarbeit bei und beugt Konflikten vor. Speziell Frauen und Gruppen am Rande der Gesellschaft werden dabei eingebunden. Die Partnerschaften identifizieren und entwickeln gemeinsam Maßnahmen, um natürliche Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Die Privatwirtschaft ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Das Projekt verbessert u.a. die Datengrundlage zur Nutzung natürlicher Ressourcen und trägt damit auch zu erhöhter Transparenz bei. Das Vorhaben ist eine Fortsetzung des Natural Resources Stewardship for Growth Programme (NatuReS).