Handelserleichterung in Zentralasien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202322139
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Süd- und Zentralasien
Finanzierungsvolumen
€ 7.459.147,93
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.836.150,93
Noch verfügbar
€ 3.622.997,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2024 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
01.01.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerien für Handel und Wirtschaft in KG, KZ, UZ, TJ
Sektoren übergeordnet
Transport und Lagerhaltung; Handelspolitik und -regeln/handelsbezogene Anpassungsmaßnahmen
Sektoren untergeordnet
Verkehrspolitik und -verwaltung; Handelspolitik und -verwaltung; Aus- und Fortbildung im Bereich Transport und Lagerhaltung; Handelserleichterung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Handelserleichterung in Zentralasien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202322139; Trade Facilitation in Central Asia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202322139
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die zentralasiatischen Länder beteiligen sich nur in geringem Maße am regionalen und globalen Handel. Die meisten Länder Zentralasiens weisen ein Handelsdefizit auf. Die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit liegt an hohen Handelskosten, die auf die Binnenlage, die geringe Verkehrsanbindung und komplexe Handels- und Transitverfahren zurückzuführen sind. Zudem profitieren Speditionsunternehmen kaum von den transkontinentalen Handelskorridoren zwischen China und dem europäischen Markt. Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie und der geopolitischen Lage bemühen sich die zentralasiatischen Regierungen, alternative Handelsrouten über das Kaspische Meer zu etablieren und die Handelsbeziehungen innerhalb der Region, mit den Kaukasusländern sowie mit der Türkei auszubauen. rotz der Reformen mangelt es noch immer an erfolgreichen und zwischen den Ländern abgestimmten Prozessen, vor allem in Bezug auf die Digitalisierung und die Handelslogistik beim Transport mit Wechsel von Verkehrsmitteln. Ziel: Die zentralasiatischen Länder verfügen über Konzepte und Kompetenzen, besonders im Bereich der Digitalisierung, um den grenzüberschreitenden Handel entlang der regionalen Handelsrouten zu verbessern. Vorgehensweise: Das Vorhaben schult staatliche und private Institutionen, die mit grenzüberschreitendem Handel befasst sind, in der Digitalisierung. Die Mitarbeitenden lernen, digitale Lösungen an internationalen Standards auszurichten und regionale Schnittstellen und den Datenaustausch entlang der Handelswege zu ermöglichen. Die Maßnahmen zur Handelserleichterung tragen zu schnelleren und einfacheren Verfahren entlang regionaler Handelsrouten bei und fördern den Dialog über die grenzüberschreitende Harmonisierung von Handelsprozessen in der Region. Das Vorhaben schult und berät Transport- und Logistikunternehmen in den zentralasiatischen Ländern, um ihre Tätigkeit effizienter zu gestalten und den Warenverkehr zu erleichtern.