Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen durch Qualitätsinfrastruktur

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202322279
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Georgien
Finanzierungsvolumen
€ 9.015.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 8.515.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 225.868,41
Noch verfügbar
€ 8.789.131,59
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2024 - 31.03.2027 (geplant)
Startdatum
01.01.2024
Geplantes Enddatum
31.03.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Economy and Sustainable Development of Georgia
Sektoren übergeordnet
Industrie; Privatwirtschaftliche und andere Dienste; Handelspolitik und -regeln/handelsbezogene Anpassungsmaßnahmen
Sektoren untergeordnet
Handelspolitik und -verwaltung; Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU); Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung; Geschäftspolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen durch Qualitätsinfrastruktur (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202322279; Strengthening the competitiveness of companies through quality infrastructure in Georgia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202322279
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In Georgien gibt es unzureichend qualitätssichernde Dienstleistungen, beispielsweise Zertifikate für Waren. Dies schränkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen ein. So behindert es ihr Wachstum und ihre Exporte, zum Beispiel nach Europa. Die Qualitätsinfrastruktur (QI) muss daher in Georgien ausgebaut werden. Dazu braucht es bessere Regulierungen, Kompetenzen in Unternehmen sowie Zusammenarbeit zwischen QI-Verantwortlichen und der Privatwirtschaft. Ziel: Georgische Unternehmen sind im lokalen und internationalen Qualitätswettbewerb in ausgewählten Wirtschaftsbereichen besser platziert. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet mit Institutionen wie der nationalen georgischen Agentur für Normen und Metrologie (GeoSTM) und fördert Unternehmen in Wachstumsbranchen wie Bau, Textilien, Holz und Möbel sowie Spielzeuge. Dabei berät es sie zu Normen und Standards und sensibilisiert sie mit Schulungen für Qualitätsanforderungen. Zusätzlich fördert das Vorhaben, dass QI-Institutionen, Unternehmen und Hochschulen zusammenarbeiten. Dafür organisiert es Dialoge, bei denen sich die öffentlichen und privaten Vertreter*innen austauschen und abstimmen. Das Vorhaben stellt außerdem finanzielle Zuschüsse bereit, damit Unternehmen die Qualität verbessern sowie somit internationale Standards leichter einhalten und Zertifizierungen erhalten können. Bei seiner Arbeit bezieht es besonders Branchenverbände georgischer Unternehmen, Konformitätsbewertungsstellen sowie Labore ein. Die Europäische Union (EU) unterstützt das Projekt mit bis zu 8,5 Millionen Euro. Weitere Partner wie die tschechische Entwicklungsagentur (Czech Development Agency, CzDA) und die deutsche Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) unterstützen die Umsetzung durch ihr Know-how.