Stärkung von Frauenrechten

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202322386
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Mauretanien
Finanzierungsvolumen
€ 5.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 892.478,73
Noch verfügbar
€ 4.107.521,27
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2024 - 31.10.2027 (geplant)
Startdatum
01.11.2024
Geplantes Enddatum
31.10.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten und Entwicklung
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Menschenrechte; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Stärkung von Frauenrechten (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202322386; Protection and strengthening of Women+apos;s rights (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202322386
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die mauretanische Gesellschaft ist stark geprägt von sozialer Ungleichheit und einem äußerst ungleichen Verhältnis der Geschlechter. Die Benachteiligung von Frauen beruht häufig auf einseitig verteilten familiären Pflichten, patriarchalisch geprägten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und sozialen Normvorstellungen. Die strukturelle und rechtliche Benachteiligung von Frauen ist eine zentrale Entwicklungshürde. Die mauretanische Regierung zeigt eine grundsätzlich reformorientierte Haltung. Das Nationale Observatorium für die Rechte von Frauen und Mädchen (ONDFF) hat formell das Mandat, die Einhaltung der Rechte von Frauen und Mädchen im Land zu beobachten, zu evaluieren und Empfehlungen zu entwickeln. Im Verhältnis zu relevanten Ministerien und anderen staatlichen Akteuren besteht jedoch Unklarheit über die jeweiligen Mandate. Darüber hinaus engagieren sich viele zivilgesellschaftliche Organisationen für mehr Geschlechtergerechtigkeit. Aufgrund knapper Mittel herrscht jedoch ein starkes Konkurrenzdenken um potenzielle Finanzierungen. Das verhindert, dass sie zusammenarbeiten und strategische Allianzen bilden. Ziel: Die Handlungsfähigkeit relevanter Akteure zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit in Mauretanien ist verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben ist in drei Bereichen aktiv: - Es berät das ONDFF dabei, seine Strukturen aufzubauen und seine Aufgaben wahrzunehmen. - Es berät Mitarbeitende zivilgesellschaftlicher Organisationen zu Geschlechtergerechtigkeit und bildet diese fort. - Es unterstützt die staatlichen und zivilgesellschaftlichen Partnerorganisationen dabei, besser zusammenzuarbeiten und sich mit privatwirtschaftlichen Akteuren zu vernetzen. Dies geschieht in erster Linie durch Workshops, Sensibilisierungskampagnen, die Erstellung von Informationsmaterial und Hilfe bei der Ausstattung.