Verbesserung der Mutter-Kind-Gesundheit in Zentralasien
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202322428
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Süd- und Zentralasien
- Finanzierungsvolumen
- € 5.650.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 2.141.210,32
- Noch verfügbar
- € 3.508.789,68
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.02.2024 - 31.08.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.02.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.08.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Gesundheitsministerium
- Sektoren übergeordnet
- Gesundheitswesen allgemein; Basisgesundheitswesen; Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
- Sektoren untergeordnet
- Grundlegende Ernährung; Förderung reproduktiver Gesundheit; Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesens; Familienplanung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Verbesserung der Mutter-Kind-Gesundheit in Zentralasien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202322428; Improvement of Mother-Child-Health in Central Asia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202322428
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: In Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan sind 70 Prozent des Gesundheitspersonals Frauen, davon aber nur 25 Prozent in Führungspositionen. Häufig hindern Geschlechterdiskriminierung und patriarchalische Traditionen Frauen am beruflichen Aufstieg. Das geschlechtsspezifische Lohngefälle im Gesundheitswesen ist in Zentralasien höher als im weltweiten Durchschnitt. So erhalten Frauen in Tadschikistan 60 Prozent, in Usbekistan 61 Prozent und in Kirgisistan 75 Prozent des Lohns der Männer. Es ist daher angezeigt, Frauen als Führungskräfte im Gesundheitswesen zu fördern und eine respektvolle Gesundheitsversorgung für Schwangere, Mütter und Neugeborene sicherzustellen. Eine stärkere Einbindung von Frauen in Entscheidungsprozesse und das Management der Gesundheits- und Mutterschaftsversorgung wird die Versorgungsqualität verbessern und die Müttersterblichkeitsrate, die seit 2020 wächst, senken. Ziel: In Zentralasien ist die Qualität frauenzentrierter Gesundheitsdienste in der Primärversorgung für Schwangere, Mütter und ihre Neugeborenen gestiegen. Vorgehensweise: Um die Herausforderungen zu bewältigen und die Projektziele zu erreichen, werden die folgenden zentralen Maßnahmen durchgeführt: ? Die Führungs- und Managementfähigkeiten weiblicher Gesundheitskräfte werden im Rahmen regionaler Führungstrainings und eines Mentoring-Programms für weibliche Nachwuchskräfte, das ihnen beim Aufstieg in Führungspositionen hilft, ausgebaut. ? Dem Gesundheitspersonal in der Primärversorgung werden fachliche Kompetenzen für eine frauenzentrierte Mutterschaftsbetreuung vermittelt. Hierfür werden regionale Schulungen angeboten, und der fachliche Austausch zwischen Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan wird gefördert. So entsteht eine praxisorientierte Gemeinschaft (Community of Practice, CoP) für gemeinsames Lernen und die tägliche Praxis. ? Die international anerkannte App Safe Delivery wird an nationale Gegebenheiten angepasst, damit weibliche Gesundheitsfachkräfte in den drei zentralasiatischen Ländern, vor allem im ländlichen Raum, Mütter und Neugeborene besser versorgen können. Die App dient als wichtiges Selbstlerninstrument und unterstützt weibliche Fachkräfte bei der täglichen Arbeit.