Care-Economy für eine geschlechtergerechte nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202322485
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Amerika
Finanzierungsvolumen
€ 3.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.645.988,25
Noch verfügbar
€ 1.354.011,75
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.02.2024 - 31.03.2027 (geplant)
Startdatum
01.02.2024
Geplantes Enddatum
31.03.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Economic Commission for Latin America and the Caribbean (ECLAC)
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Statistische Kapazitätsbildung; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Care Economy for a gender-equitable sustainable economic development in LAC (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202322485; Care-Economy für eine geschlechtergerechte nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202322485
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Verschiedene Krisen weltweit erschweren die Armutsbekämpfung und die Gleichstellung der Geschlechter in Lateinamerika und der Karibik. Ebenso hemmen sie es, die Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Laut der UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und der Karibik (CEPAL) halten vor allem unbezahlte Hausarbeit sowie Betreuung und Pflege von Familienangehörigen Frauen davon ab, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Denn Frauen verbringen wöchentlich 22 bis 42 Stunden ? fast dreimal so viel wie Männer ? mit unbezahlter Care-Arbeit. Wenn Frauen dennoch zusätzlich beruflich tätig sind, reicht dies oft nicht aus, um eine wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erreichen, weil viele von ihnen informell als Hausangestellte oder in Pflegeberufen arbeiten. Die Region steht damit vor einer doppelten Herausforderung: Zum einen steigt durch die älterwerdende Bevölkerung der Bedarf an Langzeitpflege. Gleichzeitig ist der Bedarf an Kinderbetreuung nicht gedeckt. Es braucht eine systemische und kontextspezifische Pflegepolitik, um faire Arbeitsbedingungen und zugängliche Pflegedienstleistungen zu ermöglichen. Ziel: Die institutionellen Kompetenzen der Länder in Lateinamerika und der Karibik sind verbessert, so dass sie Pflegesysteme und -politiken gestalten und umsetzen können. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt das Beratungsangebot der CEPAL in deren Mitgliedsländern, damit diese Pflegesysteme und -politiken geschlechtergerecht entwickeln und umsetzen können. Dafür fördert das Vorhaben die technischen Unterstützungen der Länder durch CEPAL, den Wissensaustausch zwischen Regierungen in Lateinamerika und der Karibik durch Communities of Practices zu Gleichstellungsstatistiken, den Gewinn von Daten, damit die Länder ihre Pflegesysteme und -politiken evidenzbasiert gestalten, verbessern und auf die wirtschaftliche Autonomie von Frauen ausrichten, und in internationalen Austauschformaten das Teilen von Lernerfahrungen aus den erwähnten Interventionsbereichen, als auch erprobte und vielversprechende Ansätze aus Ländern der Region und Europa.