Stärkung der Filmwirtschaft in ausgewählten Ländern Afrikas
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202322501
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 4.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 3.308.549,43
- Noch verfügbar
- € 691.450,57
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2023 - 30.04.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.11.2023
- Geplantes Enddatum
- 30.04.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ausgewählte Initiativen in den jeweiligen Partnerländern
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sekundarbildung; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln; Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor; Berufliche Bildung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Stärkung der Filmwirtschaft in ausgewählten Ländern Afrikas (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202322501; Strengthening of the Film Industry in selected African Countries (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202322501
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Ob Schauspielerin, Special Effects-Experte oder Filmfestivalorganisatorin: In Afrika arbeiten rund fünf Millionen Menschen in der Filmbranche und die Nachfrage nach Filmen ?made in Africa steigt rasant. Als Teil der digitalen Kulturwirtschaft thematisieren junge Regie- und Drehbuchtalente gesellschaftlichen Wandel, geben stillen Held*innen eine Bühne oder beleuchten Orte, die sonst nicht im Scheinwerferlicht stehen. Mit ihren Werken prägen sie die kulturelle Identität und die internationale Wahrnehmung ihrer Länder. Dabei haben Filmschaffende in Kenia und Ruanda nur begrenzten Zugang zu Finanzierung, unterstützenden Dienstleistungen und Vertriebswegen. Zudem fehlt es an Standards für gute Arbeitsbedingungen sowie praxisnahen Ausbildungsangeboten und Spezialisierungsmöglichkeiten. Ziel: Die Filmwirtschaft in Kenia und Ruanda ist verbessert. Filmschaffende sind fachlich qualifiziert und relevante staatliche Förderstrategien werden umgesetzt. Vorgehensweise: Um die Rahmenbedungen für Filmschaffende zu verbessern, arbeitet das Projekt mit der Kenya Film Commission (KFC) und dem Rwanda Film Office (RFO) daran, langfristige, inklusive und faire Filmförderungsprogramme einzurichten. Zusammen mit Some Fine Day Pix (SFDP) und Media Education Babelsberg (MEB) fördert das Projekt die Umsetzung von praxisnahen Ausbildungen für Filmschaffende und weitere Berufsgruppen in der Industrie. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Frauen und Personen der LGBTQI+ Community. Über die Grenzen Kenias und Ruandas hinaus, engagiert sich das Projekt im Aufbau der Digital Film School Africa, einer digitalen Lernplattform für junge Filmschaffende. Gegründet wurde sie durch die ghanaischen Ausbildungsinstitute Africa University College of Communication (AUCC) und YMCA Ghana, mit Unterstützung des gemeinnützigen Vereins Weltfilme. Zudem unterstützt das Projekt Vernetzungs- und Austauschformate sowohl innerhalb der Filmindustrie als auch mit anderen Akteuren aus Politik, Bildung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.