Sektorvorhaben Fragilität + HDP Nexus

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202322576
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 5.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.100.054,64
Noch verfügbar
€ 2.899.945,36
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2024 - 31.03.2027 (geplant)
Startdatum
01.01.2024
Geplantes Enddatum
31.03.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Sektorvorhaben Fragilität + HDP Nexus (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202322576; Sector project Fragility + HDP Nexus (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202322576
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Etwa zwei Drittel der Partnerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit gelten als fragil ? die Tendenz steigt. Aktuelle Krisen verschlechtern die Lage zusätzlich. Dabei verhindert Fragilität die langfristige Entwicklung eines Landes. Gleichzeitig können ohne Entwicklung die Ursachen von Fragilität nicht behoben werden. Ein Land gilt als fragil, wenn seine Regierung grundlegende Aufgaben in den Bereichen Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit und Basisversorgung nicht erfüllen kann oder will. Auch wirtschaftliche, ökologische oder gesellschaftliche Probleme können zu Fragilität führen. In fragilen Ländern sind staatliche Institutionen oft schwach oder vom Zerfall bedroht. Die Menschen leiden oft unter Armut, Gewalt oder politischer Willkür. Diese Bedingungen stellen die Entwicklungszusammenarbeit vor enorme Herausforderungen und gefährdet die Ziele der Agenda 2030. Ziel: Das BMZ kann besser auf die Herausforderungen in von Fragilität betroffenen Ländern reagieren. Die Entwicklungszusammenarbeit ist dadurch effizienter und wirksamer. Vorgehensweise: Das Vorhaben berät das BMZ zu Strategien und Verfahren für die Zusammenarbeit mit fragilen Ländern und zur Bekämpfung von Fragilitätsursachen. Dafür trägt es dazu bei, Fragilität besser zu verstehen und wirksame Maßnahmen zu entwickeln, um Ursachen langfristig entgegenwirken. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der besseren Verknüpfung von humanitärer Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit und Friedensförderung, dem sogenannten ?Humanitarian-Development-Peace Nexus (HDP-Nexus). Das Vorhaben berät zudem bei der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern und der Positionierung in relevanten Foren. Dafür kooperiert es unter anderem mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development, OECD), den Vereinten Nationen, Institutionen der Europäischen Union, der Weltbank, Organisationen der Zivilgesellschaft sowie Denkfabriken (Think Tanks) und der Wissenschaft.