Verbesserung des Rechtsrahmens und Kapazitäten einer leistungsfähigen Justiz

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202322584
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Mongolei
Finanzierungsvolumen
€ 3.088.462,07
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.623.788,75
Noch verfügbar
€ 1.464.673,32
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
06.12.2023 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
06.12.2023
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Justizministerium
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein
Sektoren untergeordnet
Energieeinsparung und Effizienz (Nachfrageseite); Entwicklung von Recht und Gerichtswesen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Legal framework and capacity improvement of an efficient judiciary (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202322584; Verbesserung des Rechtsrahmens und Kapazitäten einer leistungsfähigen Justiz (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202322584
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die mongolische Justiz befindet sich in einer andauernden Reformierung. Ihre Arbeitsbelastung hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt und führt zu unnötig langen Verfahren. Dies trifft neben der Bevölkerung auch Unternehmen. Besonders ausländische Investor*innen schrecken aufgrund des unsicheren Investitionsschutzes davor zurück, in der Mongolei zu investieren und damit Jobs zu schaffen sowie Armut zu mindern. Bedeutsam für Investitionen ist der Rechtsrahmen für einen klimafreundlichen, sozial gerechten Wirtschaftswandel. Die mongolische Regierung möchte vor allem rechtliche Grundlagen für Energieeffizienz und erneuerbare Energien schaffen. Davon können auch die Bevölkerung sowie der Umwelt- und Klimaschutz profitieren. Ziel: Unternehmen und die Bevölkerung in der Mongolei haben einen besseren Zugang zu Recht. Die mongolische Justiz ist leistungsfähiger und der Rechtsrahmen für die Just Transition ist ausgebaut. Vorgehensweise: Das Projekt berät die mongolische Energieregulierungsbehörde fachlich dazu, das Energie-Effizienz-Gesetz umzusetzen. Damit will es die rechtlichen Bedingungen, vor allem für die Just Transition, verbessern und ein positives Investitionsklima schaffen. Das Projekt fördert die fachlichen Fähigkeiten der Justiz, indem es Schulungen anbietet und politisch berät. Dabei unterstützt es auch Kompetenzen, um eine zentrale Digitalisierungsstelle aufzubauen und zu betreiben. So kann die Justiz den Bürger*innen und Unternehmen nutzerfreundliche und funktionale Zugänge zu Recht ermöglichen. Das Projekt berät zudem das mongolische Ministerium für Justiz und Inneres (MJI) dazu, relevante Themen zur regionalen Zusammenarbeit zwischen der Mongolei, China, Japan und Südkorea zu identifizieren. Vertreter*innen der Justiz können sich dadurch international austauschen. Gleichzeitig unterstützt das Projekt den Obersten Gerichtsrat dabei, Schulungen für Richter*innnen und Ausbilder*innen umzusetzen und so einen besseren Rechtszugang zu schaffen.