Kapazitätenentwicklung für nachhaltige Energie

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202322592
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Mongolei
Finanzierungsvolumen
€ 2.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.749.822,66
Noch verfügbar
€ 250.177,34
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
11.12.2023 - 31.03.2026 (geplant)
Startdatum
11.12.2023
Geplantes Enddatum
31.03.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Energy
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen; Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein
Sektoren untergeordnet
Aus- und Fortbildung im Energiesektor; Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Capacity building for sustainable energy (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202322592; Kapazitätenentwicklung für nachhaltige Energie (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202322592
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Mongolei setzt aufgrund der heimischen Vorkommen bisher überwiegend auf Kohle, um Strom und Wärme zu erzeugen. Die Nachfrage nach Energie wächst stetig: So wuchs der Bedarf an Strom im Jahr 2022 um 5,8 Prozent. Jedoch investiert das Land nur unzureichend in Wartung und Netzausbau. Dies stellt das mongolische Energiesystem vor große Herausforderungen der Energiesicherheit, so dass es neue Erzeugungskapazitäten erschließen muss. Historisch bedingt verfügt das Personal in öffentlichen Institutionen des Stromsektors über viel Erfahrung mit fossilen Kraftwerken. Es mangelt ihm jedoch an Kenntnissen zu erneuerbaren Energien. Dadurch verzögern sich Entscheidungen, die Nutzung erneuerbare Energien zu ermöglichen. Es fehlt an qualifizierten Fachkräften, die das Stromnetz modernisieren und stabil weiter betreiben können. Hinzu kommt, dass das Stromnetz der Mongolei veraltet und ineffizient gesteuert ist. Es kann derzeit nur begrenzt Strom aus erneuerbaren Energien aufnehmen. Ziel: Verantwortliche aus dem Bildungswesen und der Energiewirtschaft sind in der Lage, umweltfreundliche Energielösungen in das mongolische Energiesystem zu integrieren. Vorgehensweise: Das Vorhaben setzt bei den folgenden Handlungsfeldern an: Es berät ausgewählte Handlungsträger*innen des Energiesektors fachlich dazu, Potenziale von dezentralen erneuerbaren Energiesystemen zu ermitteln, diese Energiesysteme zu finanzieren, anzuwenden, zu regulieren und Tarife zu gestalten. Es entwickelt ein Konzept, um Strom und Wärme vollumfänglich durch erneuerbare Energien bereitzustellen. Es berät und unterstützt schulische und betriebliche Ausbildungseinrichtungen dabei, einen geschlechtersensiblen und dualen Lehrplan für Hochspannungstechniker*innen zu entwickeln, der die Netzintegration von erneuerbaren Energien einbezieht.