Verteidigung der Menschenrechte in Bolivien im Kontext des Extraktivismus angesichts der nationalen und internationalen Wirtschaftskrise

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202330314
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Bolivien, Plurinationaler Staat
Finanzierungsvolumen
€ 323.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 262.375,00
Noch verfügbar
€ 60.625,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2023 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
01.01.2023
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KZE - Katholische Zentralstelle für Entwicklungshilfe e.V.
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
-
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Menschenrechte
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Politik der bolivianischen Regierung setzt v. a. auf die Ausbeutung natürlicher Ressourcen, die Agrarindustrie und den Bau großer Stauseen zur Erzeugung von Elektrizität. Sie vergibt u. a. Lizenzen zum Goldbergbau und zur Suche nach Erdgas in Naturschutzgebieten und indigenen Territorien und dehnt stetig die Agrarfront im Amazonasgebiet aus, mit gravierenden Folgen für Umwelt, Menschenrechte, Gesundheit und die Lebensgrundlage der betroffenen Bevölkerung. Betroffene extraktivistischer Vorhaben werden in der Durchsetzung ihrer Rechte gestärkt und die bolivianische Öffentlichkeit informiert.