Stärkug der sozio-ökonomischen Partizipation von Frauen in Kismayo

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202340487
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Somalia
Finanzierungsvolumen
€ 8.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.372.338,02
Noch verfügbar
€ 4.127.661,98
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.07.2023 - 28.02.2027 (geplant)
Startdatum
01.07.2023
Geplantes Enddatum
28.02.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Planning, Investment and International Cooperation (MOPIIC) in Jubbaland, Somalia
Sektoren übergeordnet
Grundbildung; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Soziale Sicherung; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Grundlegende Alltagsfähigkeiten für Erwachsene
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Stärkug der sozio-ökonomischen Partizipation von Frauen in Kismayo (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202340487; Strengthening the socio-economic participation of women in Kismayo (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202340487
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In Somalia hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren verschlechtert. Gewaltsame Vertreibungen, terroristische Handlungen und jährliche Dürrekatastrophen zwingen immer neue Binnenvertriebene dazu, in städtische Gebiete zu ziehen – unter anderem in die Stadt Kismayo. Dort leben sie meist in überlasteten Siedlungen mit begrenztem Zugang zu Basisdienstleistungen. Die Lebensgrundlagen der Bevölkerung in Kismayo haben sich durch steigende Preise für lebenswichtige Güter aufgrund des Ukraine-Krieges, der Auswirkungen des Klimawandels sowie der instabilen Verhältnisse im Land zunehmend verschlechtert. Hiervon sind besonders Frauen und Kinder betroffen. So mangelt es weiterhin an sauberem Trinkwasser sowie Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Das schafft neue Konflikte um die begrenzten Ressourcen und braucht neue Lösungen. Ziel: Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe von benachteiligten und frauengeführten Haushalten in Kismayo ist verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben will die Lebensgrundlagen besonders benachteiligter, von Frauen geführten Haushalten verbessern. Dazu unterstützt es Selbsthilfegruppen und stellt Geldtransfers bereit, die die Grundbedürfnisse der Menschen decken. Außerdem fördert es die finanzielle Eingliederung und bietet Schulungen, einkommensschaffende Maßnahmen und Business-Mentoring. Darüber hinaus klärt das Vorhaben über weibliche Genitalverstümmelung auf und fördert Resilienz und psychosoziales Wohlbefinden der Betroffenen. Gleichzeitig arbeitet es mit lokalen Behörden zusammen, um Binnenvertriebene und Rückkehrende besser zu integrieren. Das Projekt ist in folgenden Handlungsfeldern aktiv: • Es bietet Grundbildung für benachteiligte Frauen an, darunter Kurse in Lesen, Schreiben und Rechnen. Außerdem schafft es zusätzliche Kinderbetreuungsangebote, damit Mütter sich an den Fortbildungsmaßnahmen beteiligen können. • Es schult in Alltagskompetenzen und in der Gründung von Selbsthilfegruppen • Es fördert Einkommensmöglichkeiten. Zu den Maßnahmen gehören Gründerprogramme, Schulungen und der Zugang zu Mikrokrediten. • Es befähigt staatliche und nichtstaatliche Akteure dazu, Maßnahmen der sozialen Sicherung umzusetzen. Dazu gehören Kompetenzen im Datenschutz bei Transferleistungen, Beschäftigungsförderung und Business-Mentoring der Zielgruppe.