Stärkung von Kapazitäten zur städtischen Integration von Binnenvertriebenen und Unterstützung aufnehmender Gemeinden

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202340636
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Bangladesch
Finanzierungsvolumen
€ 4.800.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.258.382,06
Noch verfügbar
€ 2.541.617,94
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2023 - 30.09.2027 (geplant)
Startdatum
01.10.2023
Geplantes Enddatum
30.09.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Social Welfare
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Strengthening capacities for urban integration of internally displaced persons and supporting host communities in Bangladesh (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202340636; Stärkung von Kapazitäten zur städtischen Integration von Binnenvertriebenen und Unterstützung aufnehmender Gemeinden (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202340636
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Bangladesch ist eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder. Bereits heute sind Millionen von Menschen gezwungen, ihre meist ländliche Heimat zu verlassen und in städtischen Gebieten Zuflucht zu suchen. Dies führt zu einem rasanten Wachstum informeller Siedlungen mit prekären Lebensbedingungen. Bestehende Probleme in den Städten wie Unterbeschäftigung, überlastete Infrastruktur und Armut werden dadurch weiter verschärft. Besonders betroffen sind Frauen und Menschen mit Behinderungen in den informellen Siedlungen. Für Aktivitäten außerhalb ihres Haushalts oder eigene wirtschaftliche Perspektiven müssen sie große Hürden überwinden. Häufig fehlt ihnen der Zugang zu Informationen, Finanzierung und Qualifikationen, die für eine Erwerbstätigkeit oder Existenzgründung notwendig sind. Ziel: Die wirtschaftliche Teilhabe von klimabedingten Binnenvertriebenen und Bewohner*innen aufnehmender Gemeinden ist verbessert. Dies betrifft vor allem Frauen und Menschen mit Behinderungen in informellen städtischen Siedlungen. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt Frauen und Menschen mit Behinderungen bei der Gründung und dem Aufbau von Kleinunternehmen und Kooperativen. Durch die begleitete Etablierung ihrer Unternehmen, ihrer innovativen Dienstleistungen und ihrer Produkte am Markt können sie ein regelmäßiges Einkommen erwirtschaften und ihre wirtschaftliche und soziale Teilhabe verbessern. Das Angebot an sozialen Dienstleistungen für die Bewohner*innen informeller Siedlungen wird durch die Einführung inklusiver und geschlechtergerechter Standards verbessert. Dies ermöglicht den am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen, ihre Lebenssituation langfristig zu stabilisieren. Überdies unterstützt das Projekt Stadtverwaltungen dabei, Konzepte zur sozioökonomischen Integration von Frauen und Menschen mit Behinderungen zu entwickeln. Dabei schafft es unter anderem inklusive und gendersensible Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in lokalen Unternehmen.