Qualifizierungs- und Beschäftigungsperspektiven für Flüchtlinge, Binnenvertriebene und aufnehmende Bevölkerung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202340651
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Äthiopien
Finanzierungsvolumen
€ 22.450.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 10.250.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.808.767,09
Noch verfügbar
€ 16.641.232,91
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2023 - 31.10.2027 (geplant)
Startdatum
01.11.2023
Geplantes Enddatum
31.10.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Federal Ministry of Labor and Skills
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Sekundarbildung; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Qualifizierungs- und Beschäftigungsperspektiven für Flüchtlinge, Binnenvertriebene und aufnehmende Bevölkerung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202340651; Qualification and Employment Prospects for Refugees, Internally Displaced People and Host Communities in Ethiopia II (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202340651
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Äthiopien ist eines der größten Aufnahmeländer Afrikas. Viele Flüchtlinge können sich jedoch nicht selbst versorgen. Gleichzeitig ist das Land durch interne Konflikte mit mehr als 4 Millionen Binnenvertriebenen konfrontiert. Überdies sind besonders junge Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen, da Berufsbildungsangebote und Beschäftigungsmöglichkeiten oft unzureichend sind. Ziel: Die Beschäftigungsperspektiven von Flüchtlingen, Binnenvertriebenen und der aufnehmenden Bevölkerung sind verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet in vier Bereichen: Umsetzung der nationalen Flüchtlingsgesetzgebung unterstützen: Es unterstützt das äthiopische Ministerium für Arbeit und technische Fähigkeiten und den äthiopischen Dienst für Flüchtlinge und Rückkehrende dabei, die Inklusion von Flüchtlingen in das Berufsbildungssystem und in den Arbeitsmarkt zu verankern. Ziel ist, die äthiopische Flüchtlingsgesetzgebung in die Praxis umzusetzen. Zugang zur Berufsbildung erweitern: Berufsschulen werden zu Integrationsberufsschulen ausgebaut, an denen Flüchtlinge und Äthiopier*innen, darunter auch Binnenvertriebene, gemeinsam lernen. Die Ausbildungsgänge orientieren sich dabei am Bedarf des Arbeitsmarktes. Durch Weiterbildungen verbessern Berufsschullehrer*innen ihre Fach- und Sozialkompetenzen. In und um Flüchtlingscamps gibt es neue Ausbildungsgänge. Beschäftigung fördern: Das Vorhaben unterstützt Berufsschulen dabei, Gründerzentren aufzubauen und berät Unternehmer*innengruppen dazu, wie sie Geschäftsideen umsetzen können. Über Partnerschaften mit Unternehmen fördert es den Übergang von der Ausbildung in die Beschäftigung sowie junge Frauen in technischen Ausbildungsgängen und Berufen. Soziale Kohäsion bewirken: Für Menschen, die von Konflikten betroffen sind, baut das Vorhaben psychosoziale Angebote aus. Über gemeinschaftliche Aktivitäten fördert es das Miteinander von Flüchtlingen, Binnenvertriebenen und der aufnehmenden Bevölkerung.